43. Parkcrosslauf – Im Nebel durch den Park Wiesenburg

Wiesenburg. Stück für Stück schälen sich die Läufer im Wiesenburger Park aus dem Nebel. Das Wetter war zwar nicht ideal für den 43. Parkcrosslauf, aber zumindest von den Temperaturen her angenehm. So fanden sich am Wahltag Läufer aus nah und fern ein, um die verschiedenen Strecken zu absolvieren.

44. Parkcrosslauf, Park Wiesenburg
Bei der Anmeldung

Organisiert wird das sportliche Ereignis vom TSV Wiesenburg. Gelaufen werden verschieden lange Strecken. Am besten hatten es die Bambinis, also die Jüngsten. Sie konnten ihre Strecke von 800 Metern fast ausschließlich auf der neuen Aschenbahn laufen. Und sie starteten voller Elan. Auch Bürgermeister Marco Beckendorf verkürzte sich die Wartezeit auf das Wahlergebnis und lief mit seiner Frau und den beiden Kindern die Strecke. Am Ziel angekommen erhielten die Kinder eine Medaille und etwas Süßes. Gewonnen hat diesen Lauf Luca Julien Würzberger vom TSV Wiesenburg. Er brauchte für die Strecke 4 Minuten und 8 Sekunden. Zweiter wurde Lionel Hornauer aus Reetz, den dritten Platz belegte Sophia Mentzel, ebenfalls vom TSV Wiesenburg.

ParkcrosslaufAm Kinderlauf über 4,12 Kilometer durften Kinder bis zu einem Alter von 13 Jahren teilnehmen. Für sie ging es schon in den Parkteil um das Flämingstadion. Den Sieg machten die Teilnehmer vom TSV Rot-Weiß Zerbst unter sich aus. Franz Elmenthaler gewann mit 18:50 Minuten vor Lorelai Bergt und Laura Heine.

Etwas länger brauchten die Jugendlichen ab der Altersklasse 14. Für sie ging es 6,5 Kilometer quer durch den Park. Lucas Hehne aus Lehnsdorf war mit 27:40 Minuten der Schnellste, gefolgt von Elsa Juliana Wilberg und Andreas Tietz, beide aus Niemegk.

Die Erwachsenen liefen eine Strecke von 11,6 Kilometer. Das bedeutete, sie mussten den abgesteckten Kurs zweimal durchlaufen. Die Strecke führte am Schloss vorbei. Dabei hatten sie einen mehr als aufmerksamen Beobachter, den Wiesenburger Schwan. Völlig unbeeindruckt fraß er das grüne Gras am Wegrand und schaute nur ab und zu den Läufern hinterher. Aber das dann ziemlich intensiv, so dass die meisten dann doch lieber einen größeren Bogen um ihn machten.

Bei den Frauen brauchte Julia Hoersen aus Görzke 57:14 Minuten, ihr folgte auf dem zweiten Platz Ina Wachsmuth vom RFV Niederwerbig. Bei den Männern gewann Denny Herrmann vom TSV Wiesenburg in 44:39 Minuten. Im folgten Jan-Daniel Reinink aus Schmerwitz und Thomas Heinze vom Borkheider SV 90 auf den Plätzen.

Es gab auch einen Walking Wettbewerb über 6,5 Kilometer. Den gewann der mit 74 Jahren wohl älteste Teilnehmer der Veranstaltung, Horst Pieth vom Kanuverein Brandenburg. Zweite wurde Diana Weyrauch vom Team W&W, Rita Schubert vom VfL Brandenburg belegte den dritten Platz.

Die Veranstaltung hat sich über die Jahre einen guten Namen gemacht, wie man an den vielen Herkunftsorten der Teilnehmer sieht. Und dass nicht nur in der Region, sondern auch länderübergreifend. Viele der Läufer nehmen schon seit Jahren teil. In diesem Jahr gab es 103 Anmeldungen.

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