Anne Baaske, Gustav Horn: „Weil Bad Belzig unser Zuhause ist …“

Stadt Bad Belzig. Am kommenden Sonntag findet die Kommunalwahl in Brandenburg statt. Gewählt wird auch die Stadtverordnetenversammlung (SVV) von Bad Belzig. Zu den Kandidaten der SPD Bad Belzig gehören auch Anne Baaske und Gustav Horn, die beide bereits Mitglieder der bisherigen SVV sind.

Andreas Trunschke: Warum kandidieren Sie wieder für die Stadtverordnetenversammlung von Bad Belzig?

Anne Baaske: Weil Bad Belzig unser Zuhause ist … Wir wollen Verantwortung für unsere Heimat tragen, also dafür, wie wir hier leben können und dürfen. Kommunalpolitisches Engagement nimmt viel Zeit in Anspruch – nicht nur für Sitzungen aller Art. Sondern besonders auch für den Prozess, gute, durchdachte und umsetzbare Vorschläge zu erarbeiten. Oft werden wir gefragt, warum wir uns das antun. Warum wir unsere Freizeit hingeben, unzählige Gespräche führen, für Mehrheiten werben, Debatten führen – oft bis spät in den Abend.

Gustav Horn: Weil es sich lohnt. Die letzten fünf Jahre als Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung waren nicht einfach: viele offene Themen hatte uns die damalige SVV hinterlassen, neue komplizierte Herausforderungen kamen hinzu.

Andreas Trunschke: Wie hat sich das Engagement gelohnt?

Anne Baaske: Es gibt vieles, das wir geschafft haben, worauf wir stolz sind:

  • endlich ausreichend KITA- und Hortplätze in Bad Belzig und den Ortsteilen;
  • eine Leitlinie für sozial gerechtes Bauen in Bad Belzig durchgesetzt zu haben;
  • die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass auf der Burg Eisenhardt wieder eine Gaststätte mit Außenbetrieb und ein Hotelbetrieb entsteht;
  • die Maßnahme „Gehweg Ragösen Briesener Straße“ wurde auf den Weg gebracht;
  • die Schaffung einer Stelle für Wirtschaftsförderung in der Stadtverwaltung unddie
  • Initiative Ortsteilbudget in Höhe von 150.000 Euro im Zusammenhang mit dem „Corona-Investitionsprogramm“

Andreas Trunschke: Was macht Sie persönlich aus, woher nehmen Sie neben Ihrem Job die Zeit?

Anne Baaske: So viel ehrenamtliches Engagement geht nur, wenn die Familie hinter einem steht. Mein Mann und ich teilen diese Leidenschaft, weil wir gerne mitgestalten. Uns beiden ist es wichtig, zu machen, statt nur zu meckern. Demokratie lebt davon, dass man die Ärmel hochkrempelt und sich engagiert. Deswegen werben wir um das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler – und wir hoffen, dass besonders die jungen Leute sich ihrer Verantwortung bei dieser Wahl bewusst sind.

Wir als SPD-Kandidaten haben uns bewusst für unser „Fläming Highlight“ entschieden. Meines ist das Anwesen vom Alten Haus in Lütte. Ein wunderbarer Ort zum Zusammenkommen und mein Symbol für spürbares, sichtbares und nutzbares ehrenamtliches Engagement.

Gustav Horn: In meinem früheren Leben habe ich vielfach Politik in ökonomischen Fragen beraten. Nun wollte ich es mal selber machen, selbst gestalten, selbst Verantwortung tragen und mit den verschiedensten Menschen zusammen arbeiten. Das ist eine Bereicherung für mein Leben.

Mein Fläming Highlight ist der Marktplatz in Bad Belzig. Er ist die Mitte der Stadt. Dort treffen sich Handel, Verkehr und Tourismus. Dort findet Austausch statt. Dort werden aber auch die Probleme sichtbar, die mich für meine politische Arbeit motivieren.

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