Bad Belzig. Zum Ende der Sommerferien hieß es im neuen Jugendclub JuBel in Bad Belzig: Grillen & Energiewende erleben!

Beim großen Burger-Grill-Fest (gesponsert von Rewe) fand zugleich der dritte und letzte Praxis-Workshop „Balkonkraftwerk bauen“ der Werkstatt für lebenswerte Zukunft Bad Belzig statt.
Gemeinsam wurden zwei Module auf dem Dach des Jugendhauses installiert. Die Teilnehmenden konnten direkt sehen, wie ein Balkonkraftwerk funktioniert, wie es angebracht wird und welchen Beitrag es zur eigenen Stromversorgung und zum Klimaschutz leisten kann. Die Module haben eine Leistung von über 800 Watt – mehr als genug für die Grundlast des kompletten Gebäudes und knapp die Hälfte des kurzzeitigen Spitzenverbrauchs von Wasserkocher oder Spülmaschine. Die Ersparnis und Amortisation hängt also wesentlich davon ab, diese Spitzenverbraucher anzuschalten, wenn die Sonne scheint!
Die Workshop-Reihe führte zuvor schon zur Tiertafel in Bad Belzig und an die Freie Schule. Mit dem JuBel ist die Runde nun abgeschlossen – doch die Impulse wirken weiter. Viele Besucher*innen nahmen nicht nur Wissen, sondern auch Motivation mit nach Hause.
Balkonkraftwerke sind ein einfacher Einstieg in die Energiewende – auch für Menschen mit kleinem Budget oder ohne eigenes Hausdach. Genau deshalb startet die Werkstatt gemeinsam mit dem Ankerpunkt Hoher Fläming jetzt eine neue Unterstützungsrunde. Haushalte, Initiativen und Einrichtungen, die eine Mini-Solaranlage installieren möchten, können sich ab sofort um Beratung und praktische Hilfe bewerben.
Kontakt: koordination@ankerpunkt-hoherflaeming.de

Die Werkstatt für lebenswerte Zukunft Bad Belzig bringt Klimaanpassung in der Region ganz konkret und erlebbar mit praktischen Projekten wie Regenwassertanks, Balkonkraftwerken und vielfältigen Workshops und Mitmachaktionen in den Alltag .
Ziel ist es, Menschen vor Ort zu befähigen, selbst aktiv zu werden und gemeinsam Lösungen für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft zu gestalten. Die Initiative wird gefördert von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE).
Der Ankerpunkt Hoher Fläming unterstützt die vielfältigen Akteure der Region in vier Bereichen: Umwelt, Vielfalt, Digitales und Kultur. Damit wird die Kommunikation verbessert und die Kooperation zwischen ihnen gestärkt. So können Synergien erkannt und gemeinsam Lösungen entwickelt werden.
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