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Viele Anmeldungen zum Seniorenfest in Wiesenburg/Mark

Wiesenburg/Mark. Die bisher größte Zahl an Anmeldungen gab es mit über 240 zum diesjährigen Seniorenfest in Wiesenburg.

Einmal im Jahr lädt die Gemeinde Wiesenburg/Mark die Seniorinnen und Senioren aller Ortsteile zu einem fröhlichen Nachmittag in die Sporthalle ein. Auch in diesem Jahr waren die festlich gedeckten Tische gut besetzt.

Für die Dekoration sorgten zum einen die Parkmitarbeiter mit Früchten, Blättern und Blüten aus dem Park. Die Kinder der IKTB hatten kleine Schultüten und Schulmappen gebastelt, denn das Seniorenfest stand wie viele andere Veranstaltungen in diesem Jahr unter dem Motto „50 Jahre Grundschule Wiesenburg“. Dazu war ein Teil der Ausstellung aus der Schule in die Turnhalle gewandert und erfreute sich großer Beliebtheit. Die Gäste blätterten in Fotoalben und erinnerten sich so an ihre eigene Schulzeit.

Kleine Geschenke fand man an den Ständen der Touristerei und der Volkssolidarität Bad Belzig. Letztere boten Handschuhe, Schals und dicke Socken für den Winter an. Aber es wird wohl das letzte Mal gewesen, denn Klaus Benke kann diese Aufgabe aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr machen.

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Bläserklassen

Da sich alles um die Schule drehte, erfreuten zur Einstimmung die Schüler der Klasse 3a und die Bläserklassen die Rentnerinnen und Rentner. Wiesenburg ist stolz auf seine Schule und hat in den vergangenen Jahren viel Geld hinein gesteckt. Und es wird noch einmal hohe Investitionen geben, wie Bürgermeister Marco Beckendorf erklärte. Mit einer gut ausgerüsteten Schule macht man  den Zuzug von jungen Familien aufs Land attraktiver.

Auch auf anderen Gebieten hat sich die Gemeinde gemausert, nicht nur mit dem KoDorf. Denn es gibt in Wiesenburg seit einiger Zeit auch wieder eine Fußballmannschaft.

Eine kleine Überraschung in Form eines herbstlichen Blumenstraußes gab es für Marion Gante. Jahrelang war sie Vorsitzende der Gemeindevertretung, ehe sie sich aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen musste. Ihre Nachfolgerin, Rita Neumann, würdigte ihre Arbeit und freut sich mit vielen anderen natürlich darüber, dass gesundheitlich wieder alles in Ordnung ist.

Gespannt warteten alle auf das kleine Programm, welches sich die Mitglieder der Verwaltung ausgedacht hatten. Und wie sollte es anders sein, es ging um die Schule. Die Mitarbeiter stellten Schule damals und heute gegenüber. Während früher Arbeiten auf Zettel geschrieben wurden und man bei vergessenen Hausaufgaben und schlechtem Betragen auch schon mal nachsitzen musste, läuft heute vieles digital ab. Früher wurde in den Pausen Gummihopse und Fußball gespielt, heute werden die Handys für TikTok und andere soziale Medien gezückt. Auch die Lehrer mussten sich auf das digitale Zeitalter einstellen. Und so kamen auch Erinnerungen aus der eigenen Schulzeit hoch, die Anne Eilzer aus den Anwesenden heraus kitzelte. Zum Beispiel wurde erzählt, dass man dem Lehrer einmal Kartoffeln in den Auspuff seines Autos gesteckt hatte.

Nach einem gemütlichen Kaffeeklatsch  freuten sich alle über Tanzmusik von DJ Jürgen Dittberner und man stellte mal wieder fest: die Annemarie-Polka geht immer.

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