gemeindevertretung wiesenburg/Mark,drahtzieherei,kodorf,altes sägewerk,blumenmarkt wiesenburg,mitmachkonferenz

Viele Punkte auf der Tagesordnung der Gemeindevertretung Wiesenburg/Mark

Wiesenburg/Mark. Die Gemeinde Wiesenburg/Mark besteht in diesem Jahr seit 25 Jahren. Mit der Gründung hat sich auch der Name geändert, aber viele sagen immer noch einfach nur Wiesenburg und lassen das Mark außen vor. Das macht Kämmerin Kornelia Feldmann immer traurig. „Es ist wichtig, diesen Namen zu verwenden“, sagte sie auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung.

Zudem gab sie einen kurzen Überblick über den Haushalt. Neben dem hohen Kassenkredit und dem bei der Hausbank hat die Gemeinde derzeit auch 96.500 Euro Außenstände. Das hat verschiedene Ursachen. So werden Grundsteuerbescheide nur noch verschickt, wenn sich etwas ändert. Das führt dazu, dass einige, die kein Abbuchungsverfahren oder einen Dauerauftrag nutzen, den Zahlungstermin verpasst haben. Auch bei Gewerbesteuern, Mieten und Pachten gibt es Außenstände. Einen großen Teil der Kosten im Haushalt machen die Personalkosten aus. Da machen sich auch die Tariferhöhungen bemerkbar. Jedoch wird das Personal nicht reduziert werden, denn es ist für die anstehenden Aufgaben zwingend notwendig. Die Gemeinde ist der größte Arbeitgeber der Umgebung. Die Gemeinde befindet sich im Haushaltssicherungskonzept. Das bedeutet, dass nur Pflichtaufgaben erfüllt werden können und kaum freiwillige Leistungen. Der Haushalt für 2026 ist derzeit in Erarbeitung.

Trotz der prekären Haushaltslage wurden durch die Gemeindevertreter Beschlüsse mit finanziellen Auswirkungen gefasst. Das betrifft zum einen die Revitalisierung und Neuerschließung des Drahtzieherparks, das Sägewerk auf dem Gelände des KoDorfs, die Dachsanierung der Remise, den Wohnpark am Wasserturm und die Klepziger Dorfstraße. Für alle Vorhaben werden zwar Fördermittel beantragt bzw. sind es schon, jedoch bleibt ein Eigenanteil bei der Gemeinde hängen. Den Gemeindevertretern war es jedoch wichtig, dass die angefangenen Projekte nun auch zu Ende gebracht werden.

Aber es gab auch positive Nachrichten. Nachdem Bad Belzig und Niemegk bereits zugestimmt haben, sprach man sich nun auch in Wiesenburg/Mark offiziell für den Zweckverband zur kommunalen Essensversorgung für Kitas und Schulen aus. Die Gemeinde Wiesenburg/Mark hatte dazu bereits viel Vorarbeit geleistet.

In der Gemeinde gibt es einige neue Flyer, unter anderem zum Thema Regionalentwicklung, Ehrenamt und Fördermittelberatung. Obendrein hat sich die Gemeinde für die Internationale Bauausstellung in Berlin beworben, die der dortige Senat beschlossen hat. Wiesenburg/Mark will damit zeigen, dass die Brandenburger Kommunen mehr sind als nur Peripherie, Pendlerorte und Schlafstätten innerhalb der Metropolregion. Sie verfügen über großes, bislang oft ungenutztes Raumpotential. Auch dazu gibt es einen Flyer, in dem noch viel mehr Informationen stehen.

Ab 1. Mai startet die Tagespflege in Reppinichen. Personal und Öffnungszeiten bleiben gleich, so dass die Eltern keinen Unterschied merken werden.

Die nächsten Veranstaltungen sind die Mitmachkonferenz am 18. April und der Blumenmarkt am 10. Mai Für diese wünscht sich Bürgermeister Marco Beckendorf eine rege Beteiligung.

(Artikelfoto: In der Drahtzieherei)

Views: 0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Login