Burg Rabenstein, Raben

Garrey: Neue Heizung für die Burg Burg Rabenstein – Ölheizung soll ersetzt werden

Raben. Das Wahrzeichen der Gemeinde Rabenstein/Fläming – die Burg Rabenstein – soll demnächst eine neue Heizung erhalten, beschlossen die Gemeindevertreter, die sich kürzlich im Dorfgemeinschaftshaus in Garrey trafen. „Die bestehende Heizungsanlage der Burg Rabenstein ist technisch veraltet und zunehmend störanfällig. Zur Sicherstellung einer dauerhaften, zuverlässigen und energieeffizienten Wärmeversorgung des historischen Gebäudes ist eine Erneuerung der Heizungsanlage erforderlich“, hieß es im Beschlussantrag.

Die jetzige Heizungsanlage ist 32 Jahre alt und wird mit Öl betrieben. Die Gefahr, dass Mängel oder Frostschäden im Winter auftreten könnten, werden zunehmend größer. Deshalb soll nun gehandelt werden, bevor Beschädigungen eintreten. „Die jetzige Heizung ist sehr kostenintensiv. Die neue Heizung würde die Kosten reduzieren. Wenn kein Pächter da ist, muss die Gemeinde die Kosten tragen“, erklärte Bürgermeister Siegfried Frenzel.

Ein Energieberater besichtigte bereits die Anlage und empfahl eine Pelletheizung, da die Gegebenheiten eines Öllagers einfach in ein Pelletlager umgewandelt werden könnten. Zudem wäre die Wärmeleistung ausreichend und das Preis-Leistungsniveau das beste. Eine neue Ölheizung und eine Wärmepumpe wurden ebenfalls in Betracht gezogen, aber aus diversen Gründen abgelehnt. 

Ein konkreter Kostenvoranschlag für die Pelletheizanlage liegt nicht vor, aber die Kosten werden auf ca. 100.000 Euro geschätzt. Ohne Fördermittel ist dies für die Gemeinde nicht zu bewerkstelligen. Ein Fördermittelantrag ist bereits der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Fläming-Havel vorgelegt worden. Mit einer Entscheidung über eine 75prozentige Förderung ist Ende Juli zu rechnen. Die verbleibenden 25 Prozent könnten dann aus dem Sondervermögen in Höhe von 340.000 Euro der Gemeinde Rabenstein/Fläming fließen. 

„Ist ein Entwicklungskonzept der Burg vorhanden oder noch nicht? Wenn es auf der Burg nicht weiter geht, baut man die neue Heizung für 100.000 Euro vielleicht umsonst ein?!“, fragte eine besorgte Bürgerin die Gemeindevertreter. Eine bestehende Burg-Arbeitsgemeinschaft beschäftigt sich genau mit diesem Thema. Viele Rahmenbedingungen müssen diesbezüglich noch geklärt werden, zum Beispiel

  • Konzepte für die Burg erarbeitet,
  • Verpachtungsmöglichkeiten ausgewählt und
  • Pachthöhen ermittelt

werden.

Auf jeden Fall soll die Burg weiterhin genutzt werden. In welcher Form ist noch nicht bekannt, aber mit einer neuen Heizanlage. 

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