Penny, Kaufland, Linthe

Linthe: Penny bleibt – Geschäftsleitung widerspricht Bericht

Linthe. In unserem Bericht über den Kaufland-Umbau sind wir auch auf den Discounter Penny eingegangen und haben auf Grund von Mitarbeiterberichten folgendes geschrieben:

„In der Bauzeit (von Kaufland – A.K.), so heißt es bislang gerüchteweise, soll das Sortiment in dem ehemaligen Aldi-Laden angeboten werden. Dort befindet sich im Augenblick ein Markt des Discounters „Penny“. Allerdings wird berichtet, dass der Discounter wohl den Standort aufgeben will, die Mitarbeiter sollen schon Kündigungen erhalten haben“.

Nun schrieb der Leiter Unternehmenskommunikation von Penny, Andreas Krämer:

„Ihr Beitrag zeichnet aus unserer Sicht ein einseitiges Bild der Situation und lässt wesentliche Aspekte unberücksichtigt. Dadurch entsteht bei den Leserinnen und Lesern und unseren Mitarbeitenden ein Eindruck, der den tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort nicht gerecht wird. Besonders kritisch sehen wir, dass durch die Darstellung der Eindruck entstehen kann, der Standort stehe vor einer Schließung oder die Arbeitsplätze der dort beschäftigten Mitarbeitenden seien gefährdet. Für entsprechende Spekulationen gibt es keine Grundlage. Der PENNY-Markt in Linthe ist ein wichtiger Bestandteil unseres Vertriebsnetzes und wird auch künftig einen Beitrag zur Nahversorgung in der Region leisten.“

Krämer lobt die Mitarbeitenden und betont, dass es keinen Grund zur Sorge gibt. Denn der Standort sei gut angenommen worden:

„Umso mehr bedauern wir, dass die positive Entwicklung des Standorts und seine Bedeutung für die Region keine angemessene Berücksichtigung finden. Der vor rund einem Jahr eröffnete PENNY-Markt wurde als moderner Nahversorgungsstandort mit einem zeitgemäßen Markthallen-Konzept entwickelt. Er bietet den Kundinnen und Kunden ein attraktives Einkaufsumfeld, ein erweitertes Frischeangebot sowie eine moderne Warenpräsentation. Der Markt wird von vielen Kundinnen und Kunden sehr gut angenommen und entwickelt sich erfolgreich. Die positive Geschäftsentwicklung unterstreicht die Akzeptanz des Standorts und seine Bedeutung für die wohnortnahe Versorgung. Darüber hinaus schafft der Markt zehn Arbeitsplätze und stärkt das lokale Angebot vor Ort.“

Wir bedauern falls tatsächlich der falsche Eindruck entstanden sein sollte, denn wir haben andere Informationen erhalten, die offenbar nichtzutreffend sind. Wir entschuldigen uns ausdrücklich dafür, denn in einem sind sich Krämer und Fläming 365 einig:

„Aktuelle und ortsbezogene Berichterstattung gehört zu einer offenen und demokratischen Gesellschaft. Umso wichtiger ist jedoch, dass unterschiedliche Perspektiven berücksichtigt, Zusammenhänge ausgewogen dargestellt und die Auswirkungen einer Berichterstattung auf die betroffenen Menschen vor Ort bedacht werden.“

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