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Ferienprojekt zu Kinderrechten an der Wiesenburger Grundschule am Schlosspark

Wiesenburg. Die Gemeinde Wiesenburg/Mark hat sich vorgenommen, die Kinderrechte nicht nur zu diskutieren, sondern sie ganz konkret in den Alltag zu integrieren.

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Ferienprogramm Kinderrechte

Geplant sind Infoveranstaltungen und Workshops, Schulprojekte und kreative Aktionen, Kinderrechte bei Feuerwehr und Vereinen, Bürgerdialoge sowie Kindertag und Kinderrechte. Dazu wurden unter anderem Stühle besorgt als Zeichen, dass es überall einen Platz für Kinderrechte gibt.

Auch die IKTB der Grundschule am Schlosspark beteiligte sich mit einem Ferienprojekt an der Aktion. Sie fand passenderweise am 1. September, dem Weltfriedenstag statt. Und vielleicht auch ein bisschen in Erinnerung an DDR-Zeiten, wo immer am 1. September die Schule begann.

Am Projekttag wurde über Kinderrechte gesprochen, natürlich in einer Art und Weise, die Kinder auch verstehen. Es ging vorerst um das Allgemeine und darum, den Kindern zu verdeutlichen, dass  nicht überall auf der Welt alle Kinder die gleichen Rechte haben. In der Schule haben es alle live miterlebt, denn es gibt dort viele Kinder mit Migrationshintergrund. Diese sind völlig anders aufgewachsen, und es fiel ihnen nicht immer leicht, sich einzugewöhnen.

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Ferienprogramm Kinderrechte

Veranschaulicht wurde alles mit Bildern. Schließlich sollten die Kinder auch etwas lernen. Und zur Überraschung von Karina Friedrich, Leiterin der IKTB, machten die Kinder aktiv mit. Am Beispiel einer Fußballmannschaft mit Kindern aller Hautfarben und auch Kindern mit Behinderung stellten die Kinder selbst fest, was wichtig und richtig ist. So überlegten sie zum Beispiel, wie ein Kind im Rollstuhl integriert werden könnte. Da dieses nicht selbst mitspielen kann, könnte es aber zum Beispiel als Linienrichter fungieren. „Alle dürfen mitspielen“, so die Meinung der Kinder.

Bis zum Jahresende steht monatlich ein anderes Kinderrecht im Fokus. Im September ist es das Recht auf Bildung. Alle Kollegen haben den Auftrag, monatlich über ein Kinderrecht zu sprechen. Zum Abschluss gab es noch eine Geschichte von Karina Friedrich zu dem Thema. In den kommenden Tagen wird der Stuhl für die Kinderrecht gestaltet und ein schöner Platz dafür ausgesucht. So zeigen die Kinder in der IKTB – hier ist ein Platz für Kinderrechte.

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Karina Friedrich liest vor

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