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„Kinderkreativität ist ein Kraftfeld“ – Ausstellung auf der Burg Eisenhardt in Bad Belzig

Bad Belzig. Seit einiger Zeit gibt es auf der Burg Eisenhardt eine Ausstellung mit dem Titel „Kraftfelder“ in den Räumen des Kunstvereins Hoher Fläming.

Am vergangenen Wochenende sind neue Werke dazu gekommen. Es sind die Ergebnisse von gemeinsamen Projekttagen mit der Geschwister-Scholl-Schule Bad Belzig. Die Idee dazu hatte Ute Paulmann-Boll. Warum nicht auch einmal die Umgebung des Vereins verlassen? „Für mich ist Kinderkreativität ein Kraftfeld“, sagte sie. Sie besprach den Gedanken mit Conni und Achim Wehrle, die an der Schule als Sozialpädagogen arbeiten und stieß sofort auf offene Ohren. Auch Schulleiterin Ines Michaelis war begeistert. Sie hofft, dass aus dieser Aktion vielleicht etwas Langfristiges und Generationenübergreifendes entsteht. Denn die Rückmeldung der Kinder war durchweg positiv.

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Davin vor seiner Arbeit

Zwei fünfte Klassen begaben sich also gemeinsam mit einigen Vereinsmitgliedern in die Welt des künstlerischen Schaffens. Teilweise arbeiteten sie im JuBel, teilweise in der Schule. Die Kinder waren mit Begeisterung dabei, konnten sie sich doch auf verschiedenen Gebieten ausprobieren. Über drei Tage zeigten sechs Künstler des Vereins, was alles möglich ist.

Antonius Zehringer hatte sich als Thema „sägen, schrauben, malen“ ausgedacht. Entstanden ist eine Installation aus bunt bemaltem Holz. Thomas Wernicke arbeitete mit den Kindern an der Druckerpresse. Brigitte Heßler und Ute Paulmann-Boll töpferten mit den Kindern. Das Ergebnis sind viele Tierfiguren. „Alle in einem Boot“, heißt das Kunstwerk dazu. Ilan Anita Hunke führte die Kinder in die Malerei ein und Thomas Kiesel zeigte, was am Computer alles möglich ist. Dabei entstanden Filme und Selbstporträts.

Für die Werke der Kinder hat der Kunstverein einen seiner Räume leer geräumt und die Arbeiten der Kinder ausgestellt. Am vergangenen Sonntag wurde die Ausstellung im Beisein der Kinder, Eltern und Großeltern eröffnet. Auch für den Verein war das ein besonderes Ereignis. „So jungen Besuch hatten wir noch nie“, sagte Thomas Wernicke zur Eröffnung. Es waren auch für die Künstler drei intensive Tage. Jeden Tag kam Ute Paulmann-Boll mit einem selbst gebackenen Kuchen. Sie selbst arbeitet schon lange mit Kindern und beteiligt sich immer wieder an entsprechenden Projekten. Dazu gehört unter anderem die Graffiti Aktion in Reetzerhütten.

Nun wurden auch in der Galerie die Arbeiten der Kinder in die des Vereins integriert. Als Dankeschön erhielten die Künstler mit einer „Rakete“ und einer „Welle“ kleine Geschenke. Bis zum kommenden Wochenende sind die Kunstwerke der Kinder noch zu sehen, dann gibt es die neue Ausstellung des Kunstvereins „Das kleine Format“.

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