Fläming-Zauche. Eröffnet wird die 31. Brandenburger Landpartie zwar in der Lausitz, aber auch bei uns werden an dem Wochenende 13./14. Juni 2026 viele Landwirte und Hobbybauern ihre Höfe öffnen und einladen, sich mit der Landwirtschaft vertraut zu machen.

Schon traditionell dürfte das Gut Schmerwitz mit seinen vielfältigen Angeboten vom Bauernmarkt über eine Landmaschinenausstellung bis zu den Führungen über das Gut die meisten Besucher an den beiden Tagen anziehen.
Dicht gefolgt vom Bauernhof der Familie Kaplick aus Alt Bork. Neben dem Bauernhof gibt es hier eine Hoffleischerei. Der engagierten Familie gelingt es immer wieder, das ganze Dorf zu mobilisieren und nicht nur kulinarische, sondern auch musikalische Genüsse zu präsentieren.
Rund um Beelitz dreht sich alles um den Spargel, was sonst. Höfe in Busendorf, Elsholz, Klaistow und Zauchwitz nehmen an der Landpartie teil. Leider vermisst man die Familie Jacobs mit den Höfen in Schäpe und Beelitz unter den Teilnehmenden.
Spargel wird nicht nur bei Beelitz angebaut, auch das Domstiftgut in Mötzow setzt auf das Edelgemüse. Dort wird es Live-Musik, einen Flohmarkt und ein Spargelbuffet geben.
„Das Markenzeichen der Landpartie ist es, Produzenten und Verbraucher miteinander ins Gespräch zu bringen, Einblicke in die moderne Landwirtschaft zu geben und nicht zuletzt regionalen Lebensmitteln ‚made in Brandenburg‘ eine breite Plattform zu bieten“, ist Brandenburgs Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt überzeugt, Und viele versuchen es.
Besonders vielfältig ist das Angebot rund um die Blütenstadt Werder. In Plötzin kann man über eine Streuobstwiese wandeln, auf dem Plessower Tannenhof kann man sich unterhalten lassen und über den weihnachtlichen Baumschmuck nachdenken, in Werder selbst lädt der Wachtelberg mit seinem Weinbau ein, und auch nach Petzow sollte man reisen, um Sanddorn in den vielfältigsten Formen zu verkosten. Das bietet Christine Berger seit Jahren an.
Kaum einer weiß, dass das Jahr 2026 zum „Internationalen Jahr der Frauen in der Landwirtschaft“ durch die Vereinten Nationen ausgerufen worden ist. Frau Berger ist das beste Beispiel dafür, dass viele Frauen inzwischen eine führende Rolle in den Betrieben innehaben.
Übrigens kann man in Gräben einen Imker aufsuchen, in Buchholz bei Niemegk den Kartoffelanbau samt Kartoffelbrotaufstrichen kennenlernen, in Gömnigk bei Brück ein Backschwein genießen oder in Lütte den Alpakas auf der Weide zuschauen.

In Groß Briesen lädt das Islandpferde-Gestüt und Erlebnishof ein, und in Cammer kann man sich bei einer Kräuterwanderung auf das bevorstehende brandenburgische Dorf- und Erntefest einstimmen, das in der Gemeinde im September stattfindet.
Wer etwas über Tierhaltung lernen möchte und dazu wissenschaftliche Erkenntnisse sammeln will, der sollte in die Lehr- und Versuchsanstalt für Tierzucht und Tierhaltung nach Groß Kreutz fahren. Dort gibt es Wissen aber auch viel Unterhaltung.
Die Landwirte zwischen Zauche und Fläming nehmen die Landpartie in großer Zahl war. Hier laden 20 Höfe ein und damit mehr als in anderen Landkreisen.
(Artikelfoto: Katalog der 31. Brandenburger Landpartie)
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