Bad Belzig. In der Weiterführung der Städtebauförderung für die Stadt Bad Belzig ist die Stadt vom Fördermittelgeber, dem Landesamt für Bauen und Verkehr, aufgefordert worden, die Umsetzungspläne für die Jahre 2027 bis 2029 zu den Gebietskulissen „Klinkengrund“ und „Altstadt“ zur Bestätigung vorzulegen.
Alle drei Jahre stehen die Umsetzungspläne zur Abstimmung. Alle Vorhaben sind im Sanierungs- und Maßnahmeplan der Stadt enthalten. Was wie und wann umgesetzt werden kann, hängt maßgeblich von den zu erwartenden Fördermitteln ab.
Für die Jahre 2027 bis 2029 könnten 1,6 Millionen Fördermittel fließen, wenn die Stadt einen Eigenanteil von 303.000 Euro aufbringt. Für die Burg Eisenhardt soll Geld in die Vorplanung eines Besucher- und Erlebniszentruns fließen. Weitere investive Schwerpunkte sind der Umbau und die energetische Gebäudesanierung der Magdeburger Straße 5 und der Sandberger Straße 13 sowie die Planung und beginnende Umsetzung der Renaturierung des Stadtgrabens. Letzteres soll planerisch für eine bessere Erlebbarkeit vorangebracht werden. Der Stadtgraben steht schon längere Zeit im Fokus, aber die Sache ist sehr komplex. Neben der Erlebbarkeit ist dort auch bauliches einiges zu beachten.
Für den „Klinkengrund“ könnten 1,4 Millionen von Bund und Land fließen bei einem Eigenanteil von 395.000 Euro. Die Maßnahmen betreffen zum einen den Stadtteiltreff „Klinke 1“. Dort soll das Quartiersmanagement durch den SAM e.V. weitergeführt werden. Derzeit finden dort umfangreiche Umbaumaßnahmen statt, eingeschlossen eine energetische Sanierung. Letztere ist auch für die Kita „Tausendfüßler“ vorgesehen. Weitere Vorhaben sind die Gestaltung der Freilandfläche am südlichen Eingang zum Stadtteil, die Erhöhung der Aufenthaltsqualität am Waldspielplatz und die Neugestaltung einer wohnungsnahen Freizeit- und Spielfläche zwischen der Marchwitzastraße 18 bis 48.
Die Reihenfolge der vorgesehenen Maßnahmen in den Umsetzungsplänen ist nicht zwingend festgeschrieben. Unter anderem durch den Vorbereitungsstand kann es zu zeitlichen Verschiebungen kommen. Ebenfalls stehen Nachrücker im Plan, falls ein Projekt nicht umsetzbar sein sollte.
Die Mitglieder des Ausschusses für Regionalentwicklung dere SVV Bad Belzig empfehlen der Stadtverordnetenversammlung, die Pläne für beide Gebiete zu beschließen.
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