Bad Belzig: So war Silvester im ZEGG

Bad Belzig. Z wie Zukunft: die Silvestertagung des ZEGG war bereits im November ausgebucht. Kein Wunder, ist es doch ein fester Termin im Kalender von vielen Menschen, die sich jedes Jahr hier verabreden. Und so kamen etwa 150 Gäste ins ZEGG und etwa 80 Bewohner*innen halfen, dass alles reibungslos ablief.

Am ersten Tag ging es im Rahmen eines Vortrags über Klimawandel und Tiefenökologie von Klimaforscher Tobias Bayr zunächst um einen Blick auf die Welt und den Zustand der Erde. Die folgenden Tage waren inhaltlich angelehnt an die drei Phasen einer Initiation. Diese laufen seit Jahrtausenden in allen Kulturen und auf allen Kontinenten nach der gleichen Drei-Phasen-Struktur ab (vgl. Mircea Eliade oder Arnold van Gennep):

  1. Séparation – Abschluss, Trennung, Abschied, symbolischer Tod: An diesem Tag ging es darum, auf das vergangene Jahr zurück zu schauen, es zu feiern oder zu bedauern bzw. offene Enden abzuschließen oder loszulassen.
  2. Marges – Schwellenzeit, Leere, Transformation: Dieser Tag war ein Tag der Stille, an dem jede Gruppe eine Schwitzhütten-Zeremonie begehen konnte.
  3. Agrégation – Angliederung, Integration, symbolische Geburt. An diesem Tag ging es darum, sich auf das Neue auszurichten und die Potenziale des kommenden Jahres zu antizipieren.

Natürlich durfte unser traditionelles riesiges Silvesterfeuer nicht fehlen, und es gab auch genügend Raum zum Feiern – dieses Mal in Form einer Silvesternacht mit offener Bühne und Tanzparty, frei nach dem Motto: Auf in die goldenen Zwanziger Jahre!

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