Familienfest in Wiesenburg war ein Erfolg

Wiesenburg. Auf Grund von Corona gab es in diesem Jahr kaum Veranstaltungen für Familien und Kinder in der Gemeinde Wiesenburg/Mark. Auch die Pläne für das Parkfest und den Kindertag am 1. Juni mussten auf Eis gelegt werden. So kam Daniela Rabinowitsch, Mitglied der Gemeindevertretung und Vorsitzende des Sozialausschusses, die Idee, etwas zum Weltkindertag zu organisieren – ein Familienfest im Freien. Dieses fand am vergangenen Sonntag auf dem Mehrgenerationenplatz statt. Daniela Rabinowitsch ging mit ihrer Idee zum Familienzentrum. Die Leiterin Alexandra Baum war sofort begeistert und sagte Hilfe und Unterstützung zu.

Dann bremste sie eine Krankheit aus. So lag die größte Verantwortung bei Daniela Rabinowitsch selbst und ihren unermüdlichen Unterstützerinnen Nancy Fröhlich und Kristin Naruhn. Denn für die Freiluftveranstaltung musste viel geklärt werden, woher Strom zu beziehen ist, wie die Aufstellung erfolgen soll und natürlich musste ein Hygienekonzept her. Auch Anke Eilert ist viel zu verdanken. „Sie mobilisierte die Freiwillige Feuerwehr und nahm Kontakt zu den Schlossbewohnern auf“, so Daniela Rabinowitsch. So ist es ihr zu verdanken, dass der kleine Trödelmarkt auf dem Parkplatz der Schlossbewohner stattfinden konnte und somit die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände eingehalten werden konnten. „Ohne die große Unterstützung dieser drei Aktiven wäre das alles nicht möglich gewesen, dafür gebührt ein großer Dank“, so Daniela Rabinowitsch.

Und die Anstrengungen haben sich gelohnt. Das Fest wurde richtig gut angenommen. Neben den Trödelständen gab es viele Möglichkeiten für die Kinder, sich aktiv zu betätigen. Die Kita Reetz bastelte mit den Kindern Traumfänger aus Perlen und Federn. Franziska Gensicke verzierte die Gesichter und Arme der Kinder mit zauberhaften Motiven.

Bei der Tagesbetreuung der Grundschule konnte die Kinder Beutel mit ihrem Namen anfertigen. Mit Stempeln und verschiedenen Farben wurden diese auf die Beutel gedruckt. Während Lara ihre Tasche schon fertig hatte, wollte nun auch ihre dreijährige Schwester Sophie einen Beutel mit ihrem Namen haben.

Bei der Feuerwehr konnten die Kinder sich schon mal im Brandlöschen üben. Das war natürlich besonders etwas für die Jungen. Der kleine Bennet ist erst zwei Jahre alt, machte das aber schon richtig gut. Auch der vierjährige Joel aus Görzke war mit Begeisterung dabei. Er sei eh Feuerwehraffin, berichtete der Papa. Zu Hause besitzt er einen kleinen Rollkoffer mit lauter Feuerwehrautos. Feuerwehrmann Sam gehört zu seinen Lieblingssendungen und der Helm muss bei Fahrten immer im Auto liegen.

Auf dem Spielplatz begegneten die Kinder Pan Panazeh. Sebastian David aus Wiesenburg schlüpft auf den verschiedensten Festen in die Rolle des Clowns. Er unterhält junges und altes Publikum mit Straßentheater, Gaukelei und Zauberei und wird oft für Familienfeste gebucht. Der Holzbildhauer stammt aus Wiesenburg und hat ein Atelier in Bad Belzig. In der Region hat er sich schon viel eingebracht, wie am Kunstwanderweg und mit verschiedenen Objekten in den Kitas.

Natürlich war auch das Familienzentrum vor Ort. Dort hatte man viele Spenden an Kleidung, Büchern und Spielzeug für den Flohmarkt bekommen. Diese wurden nun auf Spendenbasis verkauft. Der Erlös geht an PLAN International. „Wir wollen am Weltkindertag etwas den Kindern der Welt zurückgeben“, so Jugendkoordinatorin Friederike Schmidt. Barbara Klembt hatte eine Vielzahl an Senkern der Aloe Pflanze gesponsert. Der Erlös daraus fließt an den Schulförderverein.

Aber auch für das leibliche Wohl war ausreichend gesorgt. Besonders beliebt waren die Bubble Waffeln, die in ihren Bechern wie kleine Kunstwerke aussahen. So war der Tag sowohl für die Organisatoren, als auch für die Gäste ein voller Erfolg.

Aufrufe: 263