Ehrenamtliche Mentoren unterstützen auch während der Corona-Pandemie

Der Übergang von der Schule zum Beruf ist eine besondere Herausforderung im Leben von jungen Menschen. Zahlreiche Angebote zur Berufs- und Studienorientierung für Schüler, wie z.B. das Absolvieren von Schülerbetriebspraktika, Schulexkursionen in Unternehmen oder der Besuch von Ausbildungsmessen, fielen coronabedingt aus. „Neben der Bewältigung des Homeschoolings mussten sich viele Schüler Gedanken darüber machen, wie es nach der Schule weitergehen soll, welches Studium oder welcher Ausbildungsberuf infrage kommt. Da die richtige Wahl zu treffen, ist eine große Herausforderung für die Schüler, die sich teilweise schon in der 9. Klasse bewerben müssen.“, so Linda Schröder von der TGZ PM GmbH.

Neben den Eltern und der Berufsberatung der Agentur für Arbeit kann auch das Projekt „Mentoring für Jugendliche“ bei diesem Prozess unterstützen. Dieses wird vom Netzwerk Schule & Wirtschaftsforum PM, ansässig bei der TGZ PM GmbH, seit vielen Jahren erfolgreich durchgeführt. „Ziel des Projektes ist es, Schüler auf ihrem Weg in einen passenden Ausbildungsberuf zu begleiten. Sie sollen zusätzliche Unterstützung erfahren, sich ein differenziertes Bild von beruflichen Perspektiven zu erschließen, die eigenen Möglichkeiten realistisch und optimistisch einzuschätzen und sich für berufliche Ziele zu motivieren.“, das sagt die Projektverantwortliche, Linda Schröder.

Zentraler Bestandteil des Projektes ist die Betreuung der Jugendlichen durch einen Mentor. Mentoren sind engagierte Männer und Frauen, die ehrenamtlich mit Jugendlichen arbeiten möchten und die dazu nötigen Voraussetzungen mitbringen. Sie bringen ihre eigene Berufs- und Lebenserfahrung ein und begleiten die Jugendlichen dabei, ihr Selbstvertrauen zu stärken, Orientierung und Zuversicht zu entwickeln. Mentoren sind Persönlichkeiten, die mit ihrem eigenen Lebens- und Berufsweg Vorbilder sein können und die jungen Leute dabei unterstützen, sich zielgerichtet auf einen bestmöglichen schulischen Abschluss vorzubereiten. Die bereits aktiven Mentoren ziehen ein positives Fazit aus ihrer Arbeit mit den Jugendlichen, so sagt z.B. Peter Schenk, Mentor seit 2015:

„Was habe ich davon? Ich lernte durch meine ehrenamtliche Tätigkeit viele offene, freundliche und interessante Menschen kennen, die mich und „meine Mentees“ unterstützten. Ich fand im TGZ unter fachlicher Anleitung in angenehmer Atmosphäre die Möglichkeit, mich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Ich habe nach dem Berufsleben das Gefühl, eine notwendige und erfüllende Aufgabe zu haben.“

Beteiligen können sich alle Schüler der 9. und 10. Klassen aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark. Die Jugendlichen müssen Bereitschaft zeigen zum offenen Austausch und zur Mitarbeit, Verständnis haben für das Konzept des Mentorings, offen sein für Ratschläge und neue Perspektiven. „Die Zusammenarbeit mit den Mentees musste sich der aktuellen Situation anpassen. Aus persönlichen Treffen beim Bäcker wurden digitale. Die Kommunikation mit den Jugendlichen findet nun vorwiegend per Videokonferenzen oder Telefonaten statt. Das Wichtigste für alle Beteiligten ist aber, dass ein vertrauensvoller Austausch trotz Corona erhalten bleiben kann.“, so Linda Schröder. Schirmherr des Projektes ist der SPD-Landtagsabgeordnete, Günter Baaske.

Die Organisation und Durchführung des Projektes „Mentoring für Jugendliche“ ist ein Aufgabenbereich des Netzwerkes Schule & Wirtschaftsforum PM, das aus Mitteln des Landkreises Potsdam-Mittelmark finanziert wird. Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf der Webseite https://schulewirtschaft.pm/mentoring-fuer-jugendliche/. Interessierte Jugendliche, ratsuchende Eltern und engagierte Ehrenamtler, die sich am Projekt beteiligen wollen, sind herzlich Willkommen.

Ansprechpartnerin: Linda Schröder, Tel.: 033841 65381, Mail: linda.schroeder@tgz.pm

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