Pinguine am Jeseriger See

Jeserig/Fläming. In Jeserig wurde eine alte Tradition wiederbelebt. Am Pfingstsamstag wurde am Jeseriger See unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln ein Maibaum aufgerichtet. André Queling blies auf der Trompete. Den Auftakt machte das altbekannte „… aber dennoch hat sich Bolle ganz köstlich amüsiert.“

Pfingsmaie, Jeserig/Fläming
Pfingsmaie

Die Idee, die schöne alte Maibaum-Tradition wieder aufleben zu lassen, kommt aus dem Kreis des Jeseriger Freitagsstammtischs. Nachdem man sich wegen Corona seit Oktober nicht mehr treffen konnte, freut man sich nun, dass behutsames Feiern wieder möglich ist. Die Beteiligten würde sich noch mehr freuen – wenn es die Umstände zulassen – im nächsten Jahr vielleicht das ganze Dorf einladen zu können.

Ortsvorsteher Manfred Rabinowitsch freut sich, dass sich wieder viele Freiwillige seit Wochen der Grünpflege in Jeserig annehmen. Rücksicht auf Blühflächen, geschützte Pflanzen und Brutbereiche können Freiwillige vor Ort besonders gut umsetzen. Die Pflegemaßnahmen können so auch bestmöglich dem jeweiligen Entwicklungsstand der unterschiedlichen Pflanzenarten angepasst werden. Feinfühlige Absprachen untereinander ermöglichen die Umsetzung einer sensiblen Pflege. Unter Corona ist dies zwar  erschwert. Aber nach dem ersten Grünpflegeeinsatz des Bauhofs kann sich Jeserig wirklich sehen lassen und der Sommer kann kommen!

Etwas verwundert waren aber alle trotzdem, sie fanden Pinguine am Jeseriger See. Ernst Neuendorf sorgt sich um Klimawandel und Wetterkapriolen. Mit einem Augenzwinkern stellt er fest, dass der kalte Mai Pinguine an den Jeseriger See gelockt hat und fragt, wer wohl die Vögel bei der Ankunft beobachtet hat?

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