Bad Belzig. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr gab es auch in diesem wieder ein regionales Festessen auf dem Kirchplatz in Bad Belzig.

Eine kleine Gruppe von etwa zwölf Ehrenamtlern hat das Fest wieder mit viel Liebe zum Detail organisiert. Das Besondere war, dass alle Gerichte mit regionalen Zutaten zubereitet wurden. Gefördert wurde das Fest vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV). Viele regionale Firmen haben sich beteiligt, um ein möglichst breites Angebot bieten zu können. Zu ihnen gehörten neben dem Ernährungsrat Brandenburg, der Landmarkt, die Backschweintenne Gömnigk, die Steintherme, das Fläminger Weideschwein, das Café Apfel und der Verein Zif e.V. (Zukunft im Fläming). „Wir waren nach dem Erfolg 2023 ziemlich motiviert“, sagte Mitorganisatorin Renate Kaßner. Und auch in diesem Jahr strömten zahlreiche Besucher auf den Kirchplatz. Bereits eine Stunde vorher fand in der Kirche ein Erntedankgottesdienst statt. Zusätzlich gab es einen kleinen Stand, an dem man sich über regionale Produkte informieren und einige auch erwerben konnte. Für die Kinder gab es eine kleine Bastelstraße.
Bereits am Donnerstag wurde in diesem Zusammenhang eine Ausstellung mit dem Titel „Der Weltacker“ in der Steintherme eröffnet. Teile davon waren auch zum Festessen ausgestellt. Derzeit leben etwa acht Milliarden Menschen auf der Erde. Und die Zahl wächst weiter, die Erde aber nicht. Kann sie uns noch ernähren? Wenn man die globale Ackerfläche von 1,6 Milliarden Hektar durch die Zahl der Erdenbürger teilt, ergibt das 2.000 m² pro Person. Darauf muss alles wachsen, womit Mutter Erde uns nährt und versorgt: Brot, Reis, Kartoffeln, Obst, Gemüse, Öl, Zucker… aber auch all das Futter für die Tiere, deren Fleisch, Milch und Eier wir verzehren, Baumwolle für Jeans, Tabak für Raucher*innen, Bio-Gas oder Bio-Diesel und nachwachsende Rohstoffe für die Industrie. Aber wird diese Fläche zukünftig noch ausreichen? Wie viel verbraucht man selbst von diesen 2.000 m²? Was wächst auf dieser Fläche und mit wem muss man sie noch teilen? Darüber können sich Interessierte in der Ausstellung informieren.
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