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Wiesenburg: Vorlesen schafft Zukunft

Wiesenburg/Mark. Vorlesen schafft Zukunft – so heißt das Motto des diesjährigen bundesweiten Vorlesetags.

Der Aktionstag soll die Bedeutung des Vorlesens in den Fokus stellt. „Vorlesen legt den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft und ein Verständnisvolles Miteinander“, daher das diesjährige Motto.

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Harald Slibar im Schloss auf dem alten Stuhl

Seit 10 Jahren lädt die Bibliothek der Gemeinde Wiesenburg die Schüler der „Grundschule am Schlosspark“ zu diesem besonderen Vorleseevent „Wiesenburger lesen überall vor“ ein. Es ist also eine Initiative der Bibliothek, nicht der Schule.

Irina Seeger, Leiterin der Bibliothek, freut sich jedes Jahr aufs Neue darauf. Auch wenn es viel organisatorischen Aufwands bedarf, denn es müssen genug Vorleser gefunden werden. Aber von denen sind viele schon seit Jahren dabei. Die Bücher dazu werden passend zum Ort oder zur Person ausgewählt. Und so liest Harald Slibar im Schloss natürlich über einen Drachen – den kleinen Drachen Kokosnuss. Und das ganz stilecht in einem großen Sessel. „Der ist noch ein Original aus dem Schloss“, erzählt er. Die Nachkommen Brandt von Lindaus haben ihn der Schlossgemeinschaft als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt.

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Ilona Eggenstein im Café am Schlosstor

Erstmals dabei war das Café am Schlosstor. Als Denise Pieckenbrock die Anfrage von Irina Seeger bekam, dachte sie sofort: Das wäre doch was für meine Mama. Und so las Ilona Eggenstein natürlich auch aus einem entsprechenden Buch: Der zauberhafte Eisladen.  „Es war sehr schön und die Kinder waren ganz begeistert und haben toll mitgemacht, da ich sie mit in die Vorlesung ab und zu mit einbezogen habe. Alle Kinder haben hinterher noch eine leckere Kugel Eis bekommen, die Sorte durften sie sich aussuchen. Sie haben das alles sehr genossen“, erzählte Ilona Eggenstein im Nachhinein. So hatte die Klasse 4a sozusagen die Luxusversion des Vorlesetages gebucht. Da muss Irina Seeger jetzt aufpassen, dass alle Klassen mal in diesen Genuss kommen – vorausgesetzt, das Eiscafé ist auch in den kommenden Jahren dabei.

Aber auch an anderen tollen Orten wurde gelesen, wie in der Orangerie, im Familienzentrum und der Kunsthalle, im Quergebäude, in der Zukunftsschusterei, der Feuerwehr und der Kirche. Bei der Feuerwehr bekamen die Kinder nach dem Vorlesen von Anke Eilert auch noch die Technik in der Fahrzeughalle erklärt.

Nach dem Vorlesetag spürt Irina Seeger einen deutlichen Zulauf von Kindern in der Bibliothek. Zum einen, weil die Kinder die vorgestellten Bücher zu Ende lesen möchten, zum anderen aber auch, um neue Bücher zu entdecken. „Das ist auch Sinn und Zweck des ganzen“, sagt Irina Seeger:

„Wir wollen den Kindern vermitteln, dass Lesen kein Zwang oder Muss ist, sonder das es richtig Spaß machen kann.“

Dank des großartigen Engagements der Vorleser, an jeweils besonderen Orten, ist diese Veranstaltung jedes Jahr wieder eine Freude für alle. In diesem Sinne: Lest vor!

 

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