Wiesenburg. Nach einem guten viertel Jahr ist der Schenkraum in Wiesenburg wieder geöffnet – vorerst immer freitags von 10 bis 12 Uhr.

Jedoch nicht mehr im Hessehaus, sonders im ehemaligen Handwerkskeller unter dem Quergebäude. Und es ist, obwohl unterteilt in mehrere Räume, kleiner als sonst, wie Denise Schumann erklärt.
Während der Schließung wurden nicht nur die Räume gemalert, sondern auch einiges von den vorhandenen Sachen aussortiert. Gern sind neue Sachen willkommen. Was vor allem fehlt, sind Mädchensachen bzw. überhaupt Kindersachen. „Wir bitten darauf zu achten, dass die Sachen auch wirklich noch tragbar und in Ordnung sind“, so Denise Schumann. Man habe da schon so einiges erlebt.
Außerdem sollen sie der Jahreszeit angepasst sein, also im Moment wirklich nur Sommerbekleidung bringen. Aber auch anderes ist gern gesehen, wie Geschirr, Spielzeug und andere kleinere Dinge – solange sie sauber, ganz und direkt nutzbar sind. Man sollte danach gehen: Würde ich das selbst noch tragen oder benutzen?
Nicht angenommen werden können große Möbel oder sperrige Sachen – dafür fehlt leider der Platz. Aber es gibt vom Familienzentrum, unter dessen Regie der Schenkraum läuft, eine WhatsApp-Gruppe „Mach Platz im Schrank“. Dort kann man sich untereinander austauschen auch für größere Sachen wie Möbel, Couch oder auch Elektrogeräte.

„Wir schauen jede Spende durch. Dinge, die wir nicht verwenden können, geben wir direkt zurück“, so Denise Schumann. Bei größeren Mengen oder Fragen ist es sinnvoll, vorher telefonisch Kontakt aufzunehmen unter den Nummern 01522 4237150 (Denise Schumann, Familienzentrum) oder 033949 289898 (Familienzentrum). Wichtig ist auch: Bitte keine Sachen einfach vor die Tür stellen, das ist eine Ordnungswidrigkeit, und nichts im Familienzentrum oder Rathaus abgeben.
„Nehmt bitte auch nur das mit, was ihr wirklich braucht. Alles hier ist zum persönlichen Gebrauch gedacht – nicht für den Flohmarkt“, heißt es auf der Homepage der Gemeinde.“ „Wer regelmäßig Sachen zum Weiterverkauf mitnimmt, muss leider ausgeschlossen werden. Der SchenkRaum ist ein selbstorganisiertes Projekt – helft mit, dass es so bleiben kann! Wenn ihr Kleidung anschaut, legt sie bitte ordentlich zurück“, heißt es weiter. Dafür stehen in jedem Raum Tische, auf die man die Stapel Bekleidung ablegen und durchsehen kann.
Die Arbeit ist ehrenamtlich – deshalb freuen sich alle Helfer über jede Unterstützung oder kleine Spende. Zur Eröffnung gab es schon mal ein Dankeschön für Denise Schumann mit einem Blumenstrauß und die fleißigen Helfer beim Aus- und Einräumen, die sich ebenfalls über ein paar Blumen freuen durften.
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