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Zirkus in der Grundschule am Schlosspark in Wiesenburg/Mark

Wiesenburg/Mark. Welches Kind träumt nicht davon, einmal selbst im Zirkus aufzutreten. Es möchte Clown, Artist oder Dompteur sein.

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Tina lebt ihren Traum

Die Kinder der Wiesenburger „Grundschule Am Schlosspark“ konnte in der letzten Schulwoche vor Ostern Zirkusluft schnuppern. Gemeinsam mit dem „1. Ostdeutschem Projektcircus“ André Sperlich aus Meltendorf/Landkreis Lutherstadt Wittenberg tauchten sie in die Zirkuswelt ein.

Der Projektcircus besteht seit 2000, feiert also in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum. In der Region ist er gut bekannt, war er doch schon an vielen Schulen zu Gast. Inzwischen reist er mit vier Tour-Teams durch die Lande. Die diesjährige Show heißt: „Tinas Traumland“. Alle Kinder der Grundschule konnten daran teilnehmen, auch die mit erhöhtem Förderbedarf. So trägt das Projekt nicht nur zum Spaß, sondern vor allem auch zur Förderung der Gemeinschaft bei. Und das nicht nur unter den Schülern, sondern auch mit den Lehrern und Erziehern. Denn diese haben die Mädchen und Jungen nach Kräften unterstützt und teilweise sogar mitgemacht.

Die Entscheidung für diese Projektwoche wurde in der Schule gemeinschaftlich getroffen. In diesem Jahr findet sie zum fünften Mal statt, letztmalig 2023. Die Kinder, die damals dabei waren, gehören heute also schon zu den Großen und dürfen sich in anderen Gebieten ausprobieren. Auf das Training am Vormittag wurde fächerübergreifend vorbereitet, die Themen in den Unterrichtsstunden hatten einen Bezug zum Zirkus.

Der Titelsong der Show, „Das Zirkuszelt ist der Mittelpunkt der Welt“ wurde von Bianca Graf eingesungen, das Maskottchen trägt den Namen Tina. Zehn Zirkusfachleute trainierten mit den Kindern in den verschiedenen Sparten wie Tüchertanz, Piratenshow, Fakire, Akrobatik, Trapez, Schwebebalken, Taubenrevue, Clowns, Zauberer und Jongleur. Einige Kinder bewiesen besonderes Talent und so durfte eine Schülerin ihren Traum leben und durch die Show führen.

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kleine Zauberkünstler

Für die Kinder war die Zirkuswelt etwas ganz Besonderes. Bunte und exotische Kostüme, farbiges Scheinwerferlicht, Musik, Tiere und Requisiten mit Aufforderungscharakter begeisterten. Unter professioneller Anleitung erlernten sie schnell effektvolle akrobatische Übungen. Jedes Kind fand seine Rolle – egal ob sportlich oder bewegungsfaul, schüchtern oder extrovertiert. Lernschwächere Schüler konnten hier auf ganz anderem Gebiet ihre Stärken zeigen und alle freuten sich über den Applaus. So fanden sportliche Kinder Herausforderungen als Akrobat oder am Trapez und „Machos“ wurden zu mutigen Fakiren, die den Kontakt mit Feuer beherrschten. Elegante und Träumer tanzten auf dem Seil und motorisch Begabte üben sich im Jonglieren, eher schüchtern wahrgenommene Kinder blühten auf als Clown. In der Gruppe kam es auf Disziplin, Verantwortung und auch Mut an.

Nach Generalprobe am Mittwochvormittag folgten drei Vorstellungen am Mittwoch, Donnerstag und Freitag, Die Kinder präsentieren stolz und begeistert ihr Gelerntes vor Eltern, Großeltern, Verwandten und Freunden. Besonders am Freitag war das Zirkuszelt brechend voll, so dass immer wieder Stühle hereingeholt wurden. Man sah den Kindern die Begeisterung bei der Vorführung an, auch wenn ab und zu mal etwas nicht so klappte, wie gewünscht. Der tosende Applaus der Gäste war für die Kinder der schönste Lohn.

(Artikelfoto: Taumland Zirkus)

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