Buchholz

Buchholz: Rastplatz zum Sein – Ein ruhiger Ort zur Entspannung

Buchholz. Seit Jahren schaut Niels van Wieringen von seiner Terrasse auf das nachbarschaftliche, verwilderte Grundstück. Seit Jahrzehnten ist es sich selbst überlassen. Das meterhohe Dickicht aus alten Obstbäume, dornigen Büschen und sonstigem Wildwuchs erlaubt keinen einzigen Schritt hinein. Überlieferungen zufolge war es teilweise der ehemalige Standort eines alten Backhauses und eines alten Spritzenhauses der Feuerwehr. Aber seit langer Zeit blieb es ungenutzt.

Van Wieringen wollte daran etwas ändern. Seine Idee eines Rastplatzes mit einer kleinen Hütte als Treffpunkt für Anwohnende, aber auch für Wandernde oder Radfahrende, wurde positiv aufgenommen und vom Dorfverein und dem Ortsvorsteher von Buchholz, Bernd Koppelmeyer, unterstützt. In der Sitzung der Gemeindevertreter Rabenstein/Fläming stellte van Wieringen seine Idee und die geplante Umsetzung vor. Geplant ist eine 5 mal 3 Meter große Hütte in Holzständerbauweise mit einem barrierefreien Zugang auf dem 150 qm großen Grundstück, das durch eine Hecke eingefasst wird. Des Weiteren wird eine kleine Wiese angelegt. „Es soll ein ruhiger Platz zum Sein in der Natur werden. Außerdem kann man hier wunderschöne Sonnenuntergänge sehen“, so Niels van Wieringen. Die Gemeindevertreter stimmten ebenfalls positiv für van Wieringens Konzept. 

Eine finanzielle Unterstützung für dieses Vorhaben erhält der Dorfverein von der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Fläming-Havel. „Mehr als 60 Projektideen wurden für das diesjährige Regionalbudget eingereicht. 18 Projekte schaffen es dieses Jahr in unseren Aktionsplan“, heißt es seitens der LAG. Trotz dessen bedarf es vieler Stunden an Eigenleistungen, um aus dem verwilderten Örtchen einen Platz zum Entspannen zu machen. „Wir haben eine tolle Dorfgemeinschaft, die uns sicherlich wieder unterstützen wird. Wir haben bereits die Friedhofsmauer instand gesetzt und den Vorbau des Dorfgemeinschaftshauses gebaut. Alles in Eigenleistung“, erzählte Ortsvorsteher Koppelmeyer stolz:

„Das hier werden wir auch schaffen.“

Im Herbst sollen die ersten Maßnahmen beginnen. 

(Artikelfoto: Bernd Koppelmeyer und Niels van Wieringen vor dem verwilderten Grundstück, das ein Platz zum Sein werden soll)

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