Reetz. Wenn die Menschen schlafen gehen, erwachen die Tiere der Nacht. Diese Wesen wirken oft wie aus einer anderen Welt, faszinierend und sagenumwoben.
Die Rangerinnen und Ranger bringen zur Langen Naturwacht-Nacht im August ein wenig Licht ins Dunkel und stellen ihren Gästen die zumeist heimlichen Bewohner der Nacht mit Netz, Detektor und Licht näher vor. Im Naturpark Hoher Fäming lädt die Naturwacht in Kooperation mit der Sensthofstiftung am 15.08.2026 nach Reetz ein, zu einer Veranstaltung mit Fledermäusen als Hauptakteure. Im Ökozentrum Sensthof bieten die Rangerinnen verschiedene Möglichkeiten, den kleinen Flugakrobaten auf die Spur zu kommen: Es können Fledermauskästen gebaut werden, in einem Vortrag gibt es Erstaunliches über die fliegenden Mäuse zu erfahren und ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten können auf spielerische Art erkundet werden. Ab 18 Uhr besteht die Möglichkeit, sich im Sensthof-Café zu stärken (bitte bei Anmeldung angeben). Bei Einbruch der Dunkelheit ab ca. 20:30 Uhr macht sich die Gruppe mit Batdetektoren auf den Weg zur alten Badeanstalt. Dort stellt die Biologin Dr. Beatrix Wuntke beim Netzfang die Arten im Detail vor. Die Tour ist für Kinder geeignet.
Die Führung startet am 15. August um 17 Uhr. Treffpunkt ist das Ökozentrum Sensthof, Lindenplatz 1, 14827 Wiesenburg/Mark OT Reetz. Die RangerTour endet circa 22:30 Uhr und ist
etwa 2 km lang.
Anmeldung: Mirjam Rederlechner, Tel. 0170 5739945, E-Mail: mirjam.rederlechner@naturwacht.de.
Für die Teilnahme empfehlen wir bequeme, mückenfeste warme Kleidung in gedeckten Farben sowie festes Schuhwerk, Mückenschutz und eine Taschenlampe. Eine Anmeldung ist wegen begrenzter Teilnehmerzahl unbedingt erforderlich. Alle RangerTouren sind kostenfrei.
Nähere Details zu den einzelnen RangerTouren unter: www.naturschutzfonds.de/naturwacht-nacht
Hintergrund Naturwacht Brandenburg
Die Rangerinnen und Ranger der Naturwacht Brandenburg arbeiten seit 1991 in 15 Nationalen Naturlandschaften (Großschutzgebieten) des Landes als Mittler*innen zwischen Mensch und Natur. Auf rund 9.000 Quadratkilometern – einem Drittel der Landesfläche – sind sie unterwegs und erfassen Daten zu Tier- und Pflanzenbeständen, Grundwasserspiegeln sowie zur Qualität von Gewässern. Sie setzen im Nationalpark, den drei Biosphärenreservaten und den elf Naturparken zahlreiche Natur- und Artenschutzmaßnahmen um und kontrollieren deren Erfolg. Gleichzeitig sind die 90 Rangerinnen und Ranger ansprechbar für alle, die in den Nationalen Naturlandschaften leben, arbeiten oder zu Gast sind. Sie begleiten jährlich rund 7.500 Interessierte auf mehr als 420 geführten Touren, teilen ihr Wissen und sensibilisieren für richtiges Verhalten in den Schutzgebieten. Damit stärken sie auch den Naturtourismus in der Region. Ein weiteres Arbeitsfeld ist die Bildung für Nachthaltige Entwicklung, BNE: In ihrer Arbeit mit Junior-Ranger- Gruppen oder in Schul-AGs weckt die Naturwacht Interesse an Themen rund um die Nachhaltigkeit und motiviert und befähigt die Kinder, selbst aktiv zu werden. Rund 390 Freiwillige unterstützen die Naturwacht Brandenburg bei diesen vielfältigen Aufgaben. Seit 1997 arbeitet die Naturwacht unter dem Dach der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg.
Mehr Informationen unter: www.naturwacht.de
(Mirjam Rederlechner)
Artikelfoto: © Dietmar Nill
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