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Rädigke: Neues Leben für das alte Pfarrhaus

Rädigke. Seit etwa zwei Jahren steht das alte Pfarrhaus in Rädigke nach dem Auszug des Pfarrers nun leer. Aber so soll es nicht bleiben.

Der neu gegründete „Förderverein altes Pfarrhaus“ möchte das Gebäude nicht nur erhalten, sondern auch wieder ausgiebig nutzen. Da es zentral liegt, ist es für Bewohner und auch Besucher bestens erreichbar, denn es steht genau gegenüber vom Gasthof Moritz. Das Haus gehört der Kirchengemeinde, mit dem Förderverein ist ein Nutzungsvertrag geplant.

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Gesina Restel und Siegfried Frenzel vor dem alten Pfarrhaus

Das Haus wurde ca. 1822 erbaut als Wohnsitz für den Pfarrer. Die Pfarrhäuser in Haseloff und Straach (Sachsen-Anhalt) sind baugleich. In Rädigke wurde später noch eine obere Etage aufgesetzt. Die unteren Räume sind groß und eignen sich bestens für Treffen und Zusammenkünfte. Aber erst muss instand gesetzt werden. Elektrik und Heizung müssen erneuert und das Haus gedämmt werden. Möglicherweise könnte auch eine Wohneinheit entstehen, denn dafür ist alles vorhanden. Bereits vor einigen Jahren wurde das alte Konfirmandenhaus als Mehrgenerationentreff restauriert. Es steht auf demselben Gelände. Die Kombination beider Gebäude könnte noch mehr Möglichkeiten schaffen.

Was aber zuerst nötig ist, sind finanzielle Mittel. Deswegen wurde am 11. Oktober diesen Jahres der Förderverein gegründet, der derzeit sieben Mitglieder hat. „Ohne Moos nix los“, sagen Gesina Restel und Siegfried Frenzel. Das das Areal zum SREK-Standort (Strategisches Regionales Entwicklungskonzept) gehört, machen sich die Vereinsmitglieder berechtigte Hoffnung, an Fördertöpfe zu kommen. „Dadurch könnte sich die eine oder andere Tür öffnen“, so Gesina Restel. Verschiedenen Gespräche wurden auch schon geführt. Denn für so ein Vorhaben braucht es intelligente Konzepte, und es muss professionell geplant sein. Und schon das allein kostet richtig Geld. Dazu kommen im Moment die Schwierigkeiten, Handwerker zu finden und auch die gestiegenen Materialkosten. Auch deshalb soll alles, was erhalten werden kann, auch erhalten werden. Selbst die historischen Möbel, die teilweise noch im Haus stehen, will man integrieren.

Die Vereinsgründung war der erste Schritt zur Rettung des Pfarrhauses. Dort freut man sich natürlich über weitere Mitglieder, die sich aktiv beteiligen. Das Haus ist aus dem Ortsbild von Rädigke nicht wegzudenken. Und es könnte ein neuer Ort für Treffen und Zusammenkünfte aller Generationen werden.

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