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Neuer Vorstand im „Freundeskreis Alte Schule e.V.“ in Wiesenburg

Wiesenburg/Mark. Nach dem Weggang von Iris Bergner musste sich der Verein „Freundeskreis Alte Schule e.V.“ neu aufstellen.

Jahrelang hatte Iris Bergner den Hut auf und hat in dieser Zeit viel auf die Beine gestellt. Ihr Umzug in die Lausitz riss ein großes Loch und hinterließ ziemlich große Fußstapfen. Auf der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses stellte sich nun der neue Vorstand vor und berichtete über zukünftige Vorhaben. Der neue Vorstand besteht aus Jasmin Riebensam, Stefan Strehler und Thomas Uloth. Eine Auflösung des Vereins war für alle undenkbar. Und so warb man auch auf der Mitmachkonferenz um Mitstreiter. Alle wollen nun versuchen, das Werk von Iris Bergner fortzuführen.

Die Alte Schule wurde und wird vorrangig als Kunstort wahrgenommen. Viele Künstler haben dort die Möglichkeit erhalten, ihre Werke auszustellen. Aber es gab auch andere Veranstaltungen wie das Flämingfarbenfest und die Glastage. „Wir wollen das Haus mehr öffnen“, so Stefan Strehler. So beteiligte sich der Verein bereits am Blumenmarkt und am Parkfest. Auch neue Formate standen und stehen auf der Agenda, wie ein Adventsmarkt und ein Handwerksmarkt für Kinder und Eltern. Letzterer wurde sehr gut angenommen. Zusätzlich fanden verschiedene Seminare und Kreativ-Workshops statt. Alle 14 Tage wird donnerstags ab 18 Uhr zum gemeinsamen Essen eingeladen. Auch treffen sich dort regelmäßig die Landfrauen und andere Gruppen und Initiativen.

Neben den Veranstaltungsräumen gibt es in der oberen Etage Gästezimmer. Auch die Räume können gemietet werden. So wird versucht, die laufenden Kosten zu decken. Die meisten Veranstaltungen laufen gegen eine Spende. Nun soll es mehr und mehr regelmäßige Veranstaltungen geben.

Aber wie macht man darauf aufmerksam? Der Vorstand stellte fest, dass Aushänge wenig wahrgenommen werden. Informieren kann man sich auf der Homepage oder dem Instagram Kanal, punktuell auch über die Printmedien. Hier bot das Familienzentrum Unterstützung an. Dieses ist sehr gut vernetzt und erreicht sehr viele Menschen. Dazu wird es gemeinsame Gespräche geben.

Dringend überarbeitet werden muss die Homepage. Das bemängelte die Vorsitzende des Sozialausschusses, Daniela Rabinowitsch. Die Geschichte endet auf der Seite im Jahr 2006. Die Gemeinde hat viele Fördergelder in das Projekt gesteckt und sollte erwähnt werden. Auch heute unterstützt sie noch, was vor allem auch die Miete betrifft. Diese ist viel niedriger als ortsüblich. Stefan Strehler teilte mit, dass die Überarbeitung der Internetseite in Kürze starten wird. Auch sei man immer zu Gesprächen über die Mietpreise für die Räumlichkeiten bereit.

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