Playday in Reetzerhütten

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Reetzerhütten. Die Quadrille ist wohl einer der Höhepunkte jährlichen des Pferde Playdays auf der Triple-D-Ranch in Reetzerhütten. Wie schon der Name sagt, absolvieren 4 Reiter passend zur Musik verschiedene Choreografien mit ihren Pferden. Das ist nicht so einfach, wie es aussieht, denn auch Pferde haben manchmal ihren eigenen Kopf.

Organisiert wird die Veranstaltung von den Mitarbeitern der Ranch unter Federführung von Inhaberin Henrike Gleissner und ihrem Partner und dem Triple-D-Ranch Westernreitverein e.V. Der Verein besteht seit 2009 und hat etwa 30 Mitglieder. „Listen to your horse and feel!“ (übersetzt: Höre Deinem Pferd zu und fühle!) Das ist die Philosophie der Ranch und des  Vereins. Beide haben sich zur Aufgabe gemacht, den Reitsport in der Gesellschaft zu fördern. „Mit Westernreitsport haben wir unsere  Nische gefunden“, erzählt Judith König. Diese Reitart ist noch nicht so bekannt. Das zu ändern, hat sich der Verein zur Aufgabe gemacht. Judith König  ist seit 2017 Jugendwartin und kümmert sich speziell um die jüngsten Reiter. Eigentlich stammt sie aus Niedersachsen. Seit geraumer Zeit wohnt sie in Wiesenburg und arbeitet als Referendarin am Fläminggymnasium Bad Belzig. „Hier habe ich meine Wunschheimat gefunden“, sagt sie lächelnd, auch wenn sie sich vor einigen Jahren nicht hätte vorstellen können, mal auf einem kleinen Dorf zu leben. Der Verein und die Ranch wollen vor allem den Spaß am Reitsport vorstellen – und das ohne Druck. So können am Playday alle teilnehmen, von jung bis alt, egal, welche Reitweisen sie praktizieren. Gleiches gilt natürlich für die Pferde. Außerdem bietet der Verein Kurse zu speziellen Themen wie Fütterung, erste Hilfe oder Stangenarbeit an. Manchmal gibt es eine Art Schnitzeljagd.

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Die Veranstaltung findet jedes Jahr statt, diesmal zur Brandenburger Landpartie, ansonsten zu Pfingsten. Henrike Gleissner ist seit 2002 in Reetzerhütten zu Hause. Gemeinsam mit ihrem Partner, der vorher auch schon eine Ranch hatte, bauten sie sich hier etwas Neues auf. Nebenbei machte sie ihr Abitur. „Die Wettbewerbe sind für jedermann offen“, so Henrike Gleissner. Reiterfahrungen sollte man allerdings haben. Es gibt zwar Wettbewerbe, die auch prämiert werden, aber am Playday wird alles nicht so eng gesehen. Man kann sich ausprobieren, jedem wird geholfen und auch die Preisrichterin greift schon mal positiv ein und hilft. Es herrscht eine familiäre Atmosphäre. Die Ranch ist ein Mix aus Reitpension, Reiterferien, Reiterurlaub und Reitunterricht. Neben den Pferden gibt es aber auch Schweine, Wachteln, Hühner, Meerschweinchen und Vögel auf dem Hof. Aus letzteren bastelte Reiterin Sophie wunderschönen Schmuck, den man erwerben konnte. Und  natürlich kam auch der Spaß für die Kinder nicht zu kurz, Kinderschminken und Glücksrad drehen, war der Hit. Im Saloon fanden die Reiter, die sogar aus Bayern und Niedersachsen angereist waren, ein breites Angebot aus kulinarischen Dingen vor.

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