Wiesenburg: Eröffnung des Familienzentrums steht bevor

Wiesenburg/Mark. Nun ist es bald soweit, die Eröffnung des Familienzentrums nach dem Umbau der Kunsthalle in Wiesenburg steht unmittelbar bevor. Dazu wird es am 21. Juni einen Tag der offenen Tür mit Zukunftswerkstatt geben. Dem wird sich eine ganze Aktionswoche des Familienzentrums mit den verschiedensten Veranstaltungen anschließen.

So wird es am darauf folgenden Montag ein großes Familienfrühstück geben und am Nachmittag ein offenes Kreativangebot.

Am Dienstag ist ein Familiencafe mit Eröffnung einer Kindersachen-Tauschbörse geplant.

Mittwochnachmittag gibt es eine Veranstaltung zum Thema Babysitter-Führerschein für Jugendliche. Am Vormittag ist die schon beliebte Krabbelgruppe vorgesehen.

Nach dem Babyturnen am Donnerstagvormittag wird es am Nachmittag einen Spielenachmittag für Jung und Alte geben.

Freitag kommen alle die zu ihrem Recht, die gern Kochen. Der Vormittag steht unter dem Motto: Suppe und Salat. Ab 18 Uhr startet das neue Up-Cycling-Projekt.

Jana Teske und ihre Mitarbeiter stecken schon jetzt in den Vorbereitungen. Wichtig war dem Sozialausschuss, dem die Projektwoche am vergangenen Dienstag vorgestellt wurde, wie vor allem die Älteren an entsprechende Informationen kommen. Dazu wird man sich mit der Ortsgruppe der Volkssolidarität in Verbindung setzten. Auch die Tauschbörse warf noch einige Fragen auf, unter anderem bis zu welcher Größe Kleidung mitgebracht werden sollte und ob auch Spielzeug dazu gehört. „Wir müssen schauen“ so Jana Teske, „es hängt davon ab, was gebracht und auch, was gewünscht wird.“ So kann sich die Idee zu einer regelmäßigen Aktion entwickeln.

Marion Gante, Vorsitzende der Gemeindevertretung, wies darauf hin, die entsprechenden Informationen auch in die Fächer der Ortsbeiräte zu legen, damit diese sie dann in die einzelnen Orte weitertragen können.

Neben dem Familienzentrum werden natürlich auch die Künstler die Halle weiterhin nutzen. Hierzu muss man sich über Termine einigen, so die Mitglieder des Sozialausschussen. Denn nicht alle Ausstellungen sind „kinderfreundlich“. Bürgermeister Marco Beckendorf möchte gern Termine festsetzen, um besser planen zu können. Er befürwortet den Gedanken, dass jeder Aussteller ein Konzept einreicht, wie Aufbau, Abbau und Betreuung gesichert ist und natürlich auch, was ausgestellt wird. Dazu möchte er ein kleines Kuratorium bilden, welches dann entscheiden soll. Für dieses Jahr stehen die Ausstellungstermine bereits fest, aber für 2020 sollten genaue Absprachen mit Künstlern und der Steuergruppe des Familienzentrums getroffen werden. Daniela Rabinowitsch plädiert für feste Ausstellungszeiten, um nicht jedes Jahr neue Termine finden zu müssen. Auf jeden Fall wird es ein Miteinander zwischen Familienzentrum und Künstlern geben, was auch so in der Öffentlichkeit kommuniziert werden muss. Darauf wies Marion Gante, Vorsitzende der Gemeindevertretung, ausdrücklich hin.

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