Natur in Brandenburg: Ein buntes Netzwerk zieht an einem Strang

Fichtenwalde. Am 22. Februar 2020 fand in Fichtenwalde auf Einladung der Bürgerinitiative Naturwald das erste Treffen vom „Netzwerk Natur Brandenburg“ statt. Vereine und Initiativen mit unterschiedlichen Inhaltsschwerpunkten im Bereich Natur- und Umweltschutz haben beschlossen, sich künftig gemeinsam und mit gebündelten Kräften für die Wälder und die Natur Brandenburgs einzusetzen.

Unter den ca. 20 Anwesenden waren u.a. vertreten der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder, Baumfreunde Kloster Lehnin, Initiative für die Natur aus Belzig, Herr Lutz Lambrecht als Wolfsschutz-Beauftragter, BorkwalderLeben sowie viele Vertreter der BI Naturwald und vom Waldkleeblatt – Natürlich Zauche e.V.

Einig waren sich die Anwesenden u.a. darin, dass das Brandenburger Waldgesetz und die Förderanträge für den naturnahen Waldumbau angepasst bzw. vereinfacht werden müssen. Der Kampf gegen das Waldsterben durch Waldumbau mit einem höheren Anteil an Laubwald wird durch zu große Bürokratie gehemmt.

In Abstimmung mit den Teilnehmern wird ein erstes Thesen- und Forderungspapier erarbeiten. Geplant ist, dieses Thesenpapier Minister Vogel, zuständig für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz anlässlich eines Treffens mit Vertretern vom Waldkleeblatt im März diesen Jahres zu überreichen.

Am Ende des Treffens waren sich alle Teilnehmer einig, dass sich im Umgang mit der Natur zwingend etwas ändern muss, wenn man den nächsten Generationen einen ökologisch gesunden Wald hinterlassen möchte. Ein weiteres Treffen wurde vereinbart für den Spätsommer 2020. Dazu sind weitere Interessierte herzlich eingeladen.

Netzwerk Natur Brandenburg

(Pressemitteilung der Bürgerinitiative Naturwald)

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