Hohenwerbig: Zwei Legenden des Flämings spielten auf – Picknick und Blues an der Kunstkirche

Niemegk, Hohenwerbig. Krisen bieten auch Chancen, sagt man so oft leicht dahin. In Hohenwerbig ist es am Sonntag gelungen, den Spruch umzusetzen. Direkt an der Kunstkirche Hohenwerbig und vor der Kulisse des Schöpfungswegs konnte man gemeinsam Picknick machen – und dazu herrlichen Blues von zwei „Legenden des Flämings“ hören, wie es Pfarrer Daniel Geißler formulierte, von Thomas Rottenbücher und Marcel Wricke. Eingeladen hatte die örtliche Kirchengemeinde.

Hohenwerbig, Kunstkirche Hohenwerbig, Thomas Rottenbücher, Marcel Wricke
Thomas Rottenbücher und Marcel Wricke an der Kunstkirche Hohenwerbig

Dabei war ursprünglich eine Veranstaltung drinnen geplant gewesen. Da das wegen Corona nicht möglich war, schlug Thomas Nehrkorn von Excelsis vor, die beiden Blues-Musiker einzuladen und einfach draußen Picknick zu machen.

Da jeder seinen Kuchen, Kaffee oder Wein selbst mitbrachte und die Wiese an der Kirche genügend Platz zum Abstandhalten bot, brauchte niemand Angst vor Ansteckung haben und konnte sich ganz der Musik hingeben. Manche saßen auf mitgebrachten oder kircheneigenen Stühlen, andere lagen auf Decken oder saßen auf dem Rasen, egal, alle wippten mindestens mit den Füßen mit. Der eine oder andere tanzte sogar. Es machte sichtbar einfach Spaß, den beiden Vollblutmusikern zuzuhören.

Über 90 Menschen, manche waren bis aus Wittenberg gekommen, genossen einen wunderbar entspannten Nachmittag bei schnellem Wechsel aus Sonnenschein und dunklen Wolken. Pfarrer Geißler nutzte die Pause für eine kurze Predigt zum Thema „Ein jegliches hat seine Zeit“. Das Konzert endete – nach Zugaben – mit einem „Amen“.

Weitere Impressionen:

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