Lutherstadt Wittenberg: Wir fordern die Reformation des Systems im Umgang mit der Natur und ihren Lebewesen!

Lutherstadt Wittenberg. Am 19. Oktober 2019 wird die „Initiative für die Natur“ auf dem Schlossplatz in Lutherstadt Wittenberg eine Kundgebung durchführen. Mit Redebeiträgen, Musik, Infoständen und ihren selbst erarbeiteten Thesen wollen die Initiatoren allen Besuchern aufzeigen, welche Probleme uns bedrohen und welche Lösungsmöglichkeiten es gibt.

Ob Industrie, ob Landwirtschaft, ob Tierhaltung oder Müllentsorgung, mit allem was wir tun nehmen wir Einfluss auf unsere Umwelt. Seit Jahrhunderten leben wir auf Kosten der Umwelt und zu Gunsten unseres Wohlstandes. Nun „brennt das Haus“ lichterloh und die Zeit des „weiter so“ ist vorbei. Was können wir tun, an welchen Stellen muss man Druck ausüben und welche Welt wollen wir unseren Nachkommen hinterlassen?

Der BUND, der NABU Lüneburg, Bürgerinitiativen wie „Klimanotstand Brandenburg“, „Wittenberg Vegan“, „Vegan 4 Future“, „NuKLA Leipzig“ und die Wittenberger „Friday for Future“ Gruppe, sowie die neuen politischen Kräfte der V-Partei³, der Tierschutzpartei und der ÖDP, werden ihre Konzepte vorstellen und neue Wege aufzeigen. Auch Markus Maibaum, Mitglied von Direct Action Everywhere und Anonymous for the Voiceless aus Dresden wird auf der Bühne stehen und neben den Schauspielern Marieta Marschall und André Mann deutliche Worte an die Teilnehmer richten. Zur musikalischen Begleitung unserer Kundgebung hat die Liedermacherin NETTE-Annette Rudert ihren Auftritt zugesagt und sie wird uns die Songs ihrer neuen Tierrechts-CD zu Gehör bringen.

Nicht zuletzt freuen sich die Initiatoren auf den Gründer der Initiative „Jeder Tag zählt“, Malte Hartwieg, der für den Tierschutz in diesem Jahr bereits 4.721km mit dem Fahrrad durch Europa gefahren ist. Am Ende seiner „Tortour für die Tiere“ sagte er:

„Ich will mich aber nicht über die Schmerzen beschweren, die einem bei solchen Ultradistanzen das Leben schwer machen können. Sind diese Qualen doch nichts, im Vergleich zu dem namenlosen Schicksal, das den Tieren bestimmt ist“.

In Wien, Berlin, Bern und Rom hat er eine Petition mit 330.000 Unterschriften für die Beendigung der Tierquälerei an die Verantwortlichen übergeben.

Die „Initiative für die Natur“ wurde am 06. Oktober 2018 in Bad Belzig gegründet. Sie zählt mittlerweile 110 Mitglieder in Deutschland, aber auch in Dänemark, der Schweiz und in Schottland gibt es Sympathisanten. Erster Ansprechpartner ist Jürgen Hauschke (info@initiative-natur.de) und alle weiteren Informationen kann man auf der Homepage www.initiative-natur.de finden.

Aufrufe: 28