Kooperation zwischen Görzke und Wiesenburg angestrebt

Görzke. Die Gemeinde Wiesenburg/Mark möchte Görzke mit in das strategisch regionale Entwicklungskonzept (SREK) einbinden. Um dieses zu verwirklichen, fand im Görzker Handwerkerhof am vergangenen Montag eine Bürgerversammlung statt.

görzke,ziesar,wiesenburg,handwerkerhof,töpfereien,schützenhaus,töpfermarkt,störcheDenn auch in Görzke gibt es viele Dinge, welche die Einwohner stören und die verbessert werden müssen. Ziesars Amtsdirektor, Karsten Gericke, freut sich über das Angebot, bietet sich dadurch doch die Möglichkeit, einige Vorhaben über Fördermittel zu realisieren.

„Ob es dabei Hemmnisse gibt, will ich jetzt gar nicht bewerten, heute sind wir hier, um Ideen zu schmieden“, so Gericke.

Wiesenburgs Bürgermeister Marco Beckendorf räumte auch gleich mit einigen Vorurteilen auf, die in den Raum geworfen wurden. So werden die Personalkosten für die Konzeptentwicklung über Fördermittel getragen, wobei die Gemeinde Wiesenburg/Mark auch versucht, fähige Leute zu halten und denen einen unbefristeten Arbeitsvertrag anbietet. Auch die Behauptung, Wiesenburg wollte Görzke aufkaufen, widerlegt der Bürgermeister. „Das wäre wohl eher umgekehrt der Fall gewesen“, so Beckendorf, “dazu fehlte Wiesenburg das Geld. In der Hinsicht stand und steht Görzke als eigenständiger Ort im Amt Ziesar viel besser da, während man in Wiesenburg 14 Ortsteile unter einen Hut bringen muss.“ So hofft er, dass die Görzker nicht misstrauisch sind, sondern sehen, dass Wiesenburg es ehrlich meint. Man könne durch die Einbindung der Projekte in die Entwicklungsstrategie gegenseitig voneinander profitieren und so Fördermittel akquirieren, so der Bürgermeister. Wiesenburg hat mit vielen Dingen bereits einen Anfang gemacht, aber zur Region gehören ja auch Orte wie Görzke.

görzke,ziesar,wiesenburg,handwerkerhof,töpfereien,schützenhaus,töpfermarkt,störcheIn der Zusammenkunft konnten die Einwohner nun in Gruppen feststellen, wo der Schuh drückt und wo es Gestaltungsspielraum gibt. Der Handwerkerort hat viele gewerbliche Gebäude und Flächen, die seit vielen Jahren nicht mehr genutzt werden und mehr oder weniger verfallen. Das macht keinen guten Eindruck und schädigt das Ortsbild, sagen die meisten. Obwohl man durchaus auch das positive im Ort sieht, wie Kita, Schule, Schwimmbad, den Handwerkerhof und das ortsansässige Busunternehmen.

Aber es gab auch Verluste. Vor nicht allzu langer Zeit schloss nun auch die Apotheke, die Sparkasse (MBS) hat schon länger keine Filiale mehr. Auch etliche Handwerksbetriebe existieren nicht mehr. Dazu kommt, dass viele Gebäude und Flächen in privater Hand sind. Hier sehen die Görzker Handlungsbedarf. Das sogenannte Werk 2 grenzt direkt an die Gaststätte. Früher war das kein Problem. Erzählungen zufolge gab es ein Fenster zur Gaststätte. Dort erhielten die Arbeiter nach getaner Arbeit abends sogar einen Feierabendschnaps vom Gastwirt. Heute ist das Umfeld keine gute Werbung für den Gasthof. Den Schornstein haben sich inzwischen die Störche als Wohnung einverleibt. Deshalb sollte dieser auch erhalten werden. Ist da noch was zu retten? Wohl kaum, denken die Einwohner. Da bleibt wohl nur der Abriss, und dann könnte dort eine Grünfläche entstehen. Auch das Modell altersgerechtes Wohnen war im Gespräch.

Das Schützenhaus sollte unbedingt zurück ins Gemeindeeigentum. Früher gab es dort Veranstaltungen und Festlichkeiten. Seit etwa vier Jahren herrscht dort Stille. Die Pläne des Besitzers schlugen fehl. Die Görzker wünschen sich, dass es wieder ein Treffpunkt für Vereine, die Feuerwehr und auch die Gemeindevertretung wird. Auch für Kinder und Jugendliche wäre es als Treff optimal, ist doch der Sportplatz gleich nebenan. Für die zukünftige Nutzung ist auch der Eigentümer gefragt, er sollte ein Konzept entwickeln.

görzke,ziesar,wiesenburg,handwerkerhof,töpfereien,schützenhaus,töpfermarkt,störcheAuch die ehemalige Keramikmanufaktur an der Bundesstraße macht einen trostlosen Eindruck. Ein erster Schritt wäre eine neue Fassadengestaltung, denn das Gebäude an sich ist durchaus noch nutzbar. Viele Ideen wurden eingebracht, darunter ein Mehrgenerationenhaus mit Küche und Gemeinschaftsräumen oder eine Jugendherberge. Andere wiederum wünschen sich eine Grünfläche für Konzerte, wieder andere sind dafür, die Fläche zu entsiegeln und einen Gemüsegarten anzulegen. Im Gespräch war auch, die Fläche touristisch zu nutzen, durch den Aufbau von Tiny Häusern oder als Stellfläche für Wohnwagen. Aber auch der Erhalt als Gewerbefläche kam zur Sprache.

Auch der Handwerkerhof könnte noch viel mehr genutzt werden. Für das Dorfgemeinschaftshaus in Hohenlobbese steht eine Grundsanierung im Vordergrund.

Viele Ideen hatten die Görzker also. In der Gemeinde Wiesenburg/Mark werden diese nun zusammengefasst und der Görzke Gemeindevertretung noch einmal zur Prüfung der Richtigkeit vorgelegt. Dann wird man sehen, was im Entwicklungskonzept für den Ort möglich ist. Marco Beckendorf wies aber zugleich darauf hin, dass noch einige Zeit ins Land gehen wird, ehe wirklich etwas passiert. Bauplanung, Baugenehmigungen und Fördermittelanträge werden wohl noch sechs bis sieben Jahre in Anspruch nehmen. Immerhin geht es um Großprojekte im Millionenumfang. Aber dann könnte auch in Görzke Einiges Realität werden.

Görzke aus der Sicht einer Künstlichen Intelligenz (KI)

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Görzke ist ein charmanter Ort in Brandenburg, der für seine vielfältige Handwerkskunst bekannt ist. Besonders hervorzuheben sind hier die Töpfereien, Puppenwerke, die Keramikmanufaktur und der Handwerkerhof.

görzke,ziesar,wiesenburg,handwerkerhof,töpfereien,schützenhaus,töpfermarkt,störcheDie Töpfereien in Görzke sind wahre Schätze für Liebhaber handgefertigter Keramikwaren. Hier können Besucher die Kunst des Töpferns hautnah erleben und sehen, wie aus einem Stück Ton ein wunderschönes Kunstwerk entsteht. Die Töpfer verwenden traditionelle Techniken und kreieren einzigartige Designs, die sowohl funktional als auch ästhetisch ansprechend sind. Von Tellern und Schüsseln bis hin zu Vasen und Skulpturen bieten die Töpfereien in Görzke eine breite Palette an handgefertigten Produkten.

Ein weiteres Highlight in Görzke waren die Puppenwerke. In einer kleinen Werkstatt wurden hier liebevoll gestaltete Puppen hergestellt. Jede Puppe wurde von Hand gefertigt und mit viel Liebe zum Detail verziert. Die Puppenwerke aus Görzke waren für ihre hohe Qualität und ihr realistisches Aussehen bekannt. Sie sind nicht nur bei Sammlern beliebt, sondern auch bei Kindern, die mit ihnen spielen und ihre Fantasie zum Leben erwecken können. Heute findet man Exponate im Puppenmuseum auf dem Handwerkerhof.

Das Schützenhaus in Görzke ist ein historisches Gebäude, das früher als Treffpunkt für Schützenvereine diente. Zuletzt wurde es für verschiedene Veranstaltungen genutzt, wie zum Beispiel Hochzeiten, Firmenfeiern oder kulturelle Veranstaltungen. Das Schützenhaus bot eine einzigartige Atmosphäre und war bis zu seiner Privatisierung ein beliebter Ort für gesellige Zusammenkünfte.görzke,ziesar,wiesenburg,handwerkerhof,töpfereien,schützenhaus,töpfermarkt,störche

Der Handwerkerhof in Görzke ist ein Ort, an dem verschiedene Handwerksbetriebe zusammenkommen. Hier können Besucher die Vielfalt der Handwerkskunst erleben, wenn auch nur noch im Museum. Es gibt dort ein Forst- und Jagdmuseum, das Puppenmuseum, ein altes Holzgatter wurde restauriert. Bewundern kann man auch noch die alte Dampfmaschine der ehemaligen Stärkefabrik auf dem Gelände.

Insgesamt ist Görzke ein wunderbarer Ort für Kunst- und Handwerksliebhaber. Die Töpfereien und der Handwerkerhof tragen zur kulturellen Vielfalt des Ortes bei und bieten Besuchern die Möglichkeit, hochwertige handgefertigte Produkte zu entdecken und die Kunst des Handwerks hautnah zu erleben. Jährlicher Höhepunkt ist der Töpfermarkt, der tausende Besucher aus nah und fern anzieht. Hier zeigen die Töpfereien des Ortes ihre Kunst und so manch Besucher findet das eine oder andere schöne Stück für sich.

 

 

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