Lustiges Seniorenfest in Wiesenburg

Wiesenburg. 240 Gäste waren der Einladung zum ersten Wiesenburger Fashion Day gefolgt. Kein Wunder bei dieser Prominenz an internationalen Models.

seniorenfest,wiesenburg,veranstaltungen,rentnerWer jetzt Fragezeichen im Gesicht hat – natürlich waren die Models nur Doubles. Sie wurden dargestellt von den Mitarbeiterinnen der Amtsverwaltung. Diese hatten sich etwas ganz besonderes für die Seniorinnen und Senioren einfallen lassen – eine Modenschau. Gezeigt wurde Mode aus den vergangenen Jahrzehnten. Wobei festgestellt wurde – alles kommt irgendwie wieder. Die guten Stücke kamen zum Teil aus Privatbesitz, aber auch aus dem Wiesenburger Schenkraum. Ein Besuch lohnt sich also. Betreut wird der Raum ehrenamtlich. Besonders aktiv ist dabei Sylvana Rohde, die dafür als Dankeschön einen Blumenstrauß bekam.

Bürgermeister Marco Beckendorf begrüßte nach der Eröffnung durch die Bläserklassen der Grundschule die Anwesenden – natürlich mit einer kleinen Rede.

Auszüge aus der Begrüßung von Marco Beckendorf

Um diese Auszüge zu erfassen, wurde die Rede aufgenommen, die aufgenommene Rede mit Hilfe einer Künstlichen Intelligenz (KI) in Text verwandelt und der Text anschließen von der Autorin bearbeitet. Ermöglicht wird uns diese effektivere Arbeit durch die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb). Alle Artikel, bei denen KIs zum Einsatz kommen, kennzeichnen wir mit “KI” im Artikelbild.

seniorenfest,wiesenburg,veranstaltungen,rentner„Ich wurde gebeten, doch bitte keine politische Rede zu erhalten. Aber das war ja an dieser Stelle immer eine. So wird es auch wieder eine politische Rede, zumal nächstes Jahr Kommunalwahl ist. Und das geht am besten heute, weil, ihr könnt euch nicht wehren“, so Marco Beckendorf mit einem Schmunzeln im Gesicht.

„Habt ihr denn eigentlich mitbekommen, dass in der Kurve, wo früher Grimms Schuhgeschäft war, ein neuer Laden aufgemacht hat? Offiziell wird dort am Montag die Zukunftsschusterei eröffnet. Und ich bin jetzt schon häufiger gefragt worden, was soll das denn eigentlich? Braucht man so was? Ja, wir brauchen es. Ich denke, die Mehrheit von euch ist erst mal zufrieden, dass dort etwas passiert. Die Schusterei  ist so eine Art Aushängeschild für die Entwicklung, die bei uns in der Gemeinde stattfindet. Als verlängerter Arm des Rathauses sozusagen. Und dann seid ihr gerne eingeladen, am 18. ab 16:00 Uhr. Dann könnt ihr auch gerne reinkommen, denn da stellen wir das Konzept vor.

Das sollen Zeichen sein. Und ich würde mir persönlich wünschen, dass wir natürlich noch mehr Zeichen setzen. Ich könnte jetzt aufzählen, was dieses Jahr passiert ist oder gerade passiert. Also dieses Jahr haben wir das Schwimmbad in Reetz so modernisiert, dass es die nächsten 20 Jahre auch weiter geöffnet sein kann. Gerade bauen wir auf dem Schulgelände einen modernen Bolzplatz für die Kids, also auch an die Kinder haben wir gedacht. Gegenüber von der Sparkasse bzw. von der Zukunftsschusterei wird die VR Bank ein neues Domizil finden. Sie hatte sich ja zurückgezogen. Am Ende habe ich sie daran erinnert, dass wir ja vor zwei Jahren was anderes vereinbart hatten. Und nun bleiben sie und werden in andere Räume einziehen. Und ich denke, das ist auch ein gutes Zeichen. Zumindest der Automat ist weiterhin da und Kundengespräche können möglicherweise in der Zukunftsschusterei geführt werden. In diesen schwierigen Zeiten bitte ich euch einfach auch um Vertrauen, dass wir die richtigen Dinge tun und die richtigen Entscheidungen treffen. Das tun nicht die Verwaltung oder ich als Bürgermeister alleine, sondern die Gemeindevertretung. Und das sind die gewählten Vertreter.

So gab es viele Entscheidungen, die wir getroffen haben, die uns Geld kosten. Und ich höre immer, können wir uns das leisten? Sie sind die Generation, die gibt nur dann Geld aus, wenn sie es in der Tasche hat. Aber heutzutage läuft ja alles online. Da ist das Geld ja gar nicht mehr direkt in der Tasche. Und wer die Diskussion in Treuenbrietzen verfolgt hat, der weiß, was ich meine. Treuenbrietzen hatte Minus auf dem Konto, so wie wir, und hat jetzt den Stadtwald verkauft. Das Vermögen wurde also verkauft und gegen Geld getauscht. Auch die Gemeinde Wiesenburg hat sehr viel Vermögen und das könnten wir auch verkaufen. So etwas steht für uns aber nicht zur Debatte. Wir brauchen die Immobilien, um neue Arbeitsplätze zu schaffen, um neuen Wohnraum zu schaffen. Und damit bitte ich, euch einfach, uns auch ein bisschen vertrauen, so ungefähr vier bis sieben Jahre (lacht).

Ich bitte euch, wenn jemand sagt, wir haben kein Geld, das noch mal zu hinterfragen, wie es denn sein kann, wenn wir kein Geld haben und dass trotzdem so viel passiert. Also bitte ich euch um zwei Dinge. Erstens möchte ich, dass ihr eure Liebe zur Gemeinde und zu Eurem Dorf zeigt. Wenn eure Enkel kommen, sagt ihnen, wie schön das hier ist und dass hier auch noch Grundstücke zum Verkauf stehen, dass sie auch sehen können, dass hier die Arbeitsplätze entstehen. Das ist meine erste Bitte. Und die zweite Bitte ist: Geht bitte nächstes Jahr wählen. Es werden die Gemeindevertretung und die Ortsbeiräte gewählt. Die brauchen wir, um die Entscheidungen zu treffen. Außerdem brauchen wir einen guten Landtag. Manche Sachen können wir nicht beeinflussen, dafür ist die große Politik da.“

seniorenfest,wiesenburg,veranstaltungen,rentnerNach diesen kurzen Worten gab es dann endlich Kaffee und Kuchen von Bäcker Bärmann. Wie jedes Jahr schlüpften die Verwaltungsmitarbeiter in die Rolle von Kellner und Kellnerin und versorgten alle mit Kaffee und Getränken. Wer es herzhafter liebte, konnte sich bei Rainer Sell und seinem Team  Grillwürstchen holen. Er hatte in diesem Jahr die Versorgung übernommen. Musikalisch begleitet wurde der Nachmittag von DJ Jürgen Dittberner. Die Rentnerinnen und Rentner hatten sich im vergangenen Jahr mehr Musik zum Tanzen gewünscht. An drei Ständen konnte man obendrein ein bisschen einkaufen. Die Volkssolidarität war wieder dabei mit Stricksachen der Handarbeitsgruppe, es gab Dekorationen und regionale Dinge aus der Touristerei.

Nach dem Kaffe wurde erst einmal geputzt – auf ganz witzige Art und Weise. Petra Tietz aus Hohenlobbese und Anke Wolter aus Neuehütten wuselten mit Staubwedel und Putzdurch durch den Saal und brachten alle zum Lachen. Auch im wirklichen Leben sind sie Reinigungskräfte – und zwar in der Gemeinde. „Sie sind die guten Seelen des Rathauses“, sagt Anne Eilzer, denn sie packen auch bei anderen Dingen mit an, wo sie gebraucht werden. Und an diesem Nachmittag konnte man sehen – sie haben auch noch andere Talente.

Dann begann endlich die große Show. Ein bisschen aufgeregt waren alle schon, immerhin gab es nur eine einzige Probe vor der Show. Aber Profis kriegen das eben hin. So manches Modedetail zauberte den Gästen ein Lächeln ins Gesicht, waren doch damit Erinnerungen an die eigene Jugend verbunden. Alle waren begeistert. Zum Abschluss wurde gemeinsam mit den Gästen die Annemarie-Polka getanzt. Und auch sonst wurde fleißig das Tanzbein geschwungen, dafür sorgte Jürgen Dittberner.

Viele Rentnerinnen und Rentner waren in diesem Jahr das erste Mal dabei. Und sie kommen ganz bestimmt wieder. Man darf gespannt sein, was sich die Gemeindeverwaltung im kommenden Jahr einfallen lässt. Für dieses Mal heißt es aber erst einmal: Vielen Dank für eine gelungene Veranstaltung.

 

 

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